Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer

Bekanntlich wurde vor Jahren von den Feministinnen eine genderneutrale Sprache gefordert. Seither bemühen sich die Moderatoren in Radio und Fernsehen eifrig, dies umzusetzen. Allerdings mit sehr mässigem Erfolg. Denn was tatsächlich gesagt wird, ist nur in den wenigsten Fällen tatsächlich „Zuhörerinnen und Zuhörer“, sondern meistens läuft es auf ein gut gemeintes tatsächliches „Zuhörer und Zuhörer“ hinaus, weil das -innen einfach verschluckt wird oder untergeht. Ist ja auch furchtbar kompliziert und kostet Sendezeit.
 
Ziel der Forderung sollte wohl die Förderung des gleichberechtigten Denkens sein. Aber so wie es sich nun in der Realität anhört, mündete das Ganze in eine platte Formulierungsattitüde, die sich als nichtssagende hohle Gewohnheit breitgemacht hat.
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Hysterie um Frauenkandidatur in den Schweizer Bundesrat

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Von „Schweiz aktuell“ über die „Tagesschau“ bis zu „10 vor 10“ im Verbund mit verschiedenen Zeitungen –  alle kochen nach der Wahl von Ignazio Cassis das Thema der hyperventilierenden Linken hoch: „Nächstes Mal muss unbedingt eine Frau in den Bundesrat gewählt werden“. Es herrscht eine totale Frauenhysterie. Nun wird sogar allen Ernstes gefordert, dass die Parteien bei der nächsten Vakanz nur noch Frauentickets vorschlagen sollen, damit ja nicht wieder ein Mann siegen kann.

Was soll das!

Wir brauchen in unserer Landesregierung doch einfach die Fähigsten mit überzeugendem Leistungsausweis, Geschlecht und Frauenquote hin oder her. Dass eine Isabelle Moret am 20. September 2017 diesen Anforderungen nicht genügen konnte, leuchtet doch jedem vernünftig Denkenden ein. Es ist deshalb nur logisch, dass sie die Wahl nicht geschafft hat und  gut für unser Land.

Auch viele von den möglichen Kandidatinnen, die nun bereits im Reigen der Zukünftigen – bloss weil sie Frauen sind – aufgelistet werden, haben in keiner Weise das Zeug zu einer Bundesrätin. Jedenfalls sind die Wählbaren nicht über alle Parteien gleich verteilt, also kann man auch nicht an alle Parteien den gleichen Anspruch stellen. Trotzdem werden nun aber von allen Parteien rigoros Frauenkandidaturen gefordert. Es ist zu hoffen, dass sich die Parteipräsidenten davon nicht unter Druck setzen lassen und sich diesem Hype verwehren.

Überhaupt wundert es mich, dass sich die Männer dieses unsägliche Getue um die Frauenfrage gefallen lassen. Eine Teresa May wurde sicher nicht Premierministerin, weil sie eine Frau war oder weil nach all ihren männlichen Vorgängern eine Frau gefordert worden wäre, sondern schlicht und einfach weil sie die beste und geeignetste Person war. Auch bei Merkel hat die Frauenfrage noch nie eine Rolle gespielt. Auch nicht in Österreich, Italien, Spanien, Polen oder Frankreich. Oder hatte Le Pen irgendeinen Frauenbonus? Das wäre ja auch zu lächerlich. Nur in der Schweiz wird so blöd getan.

Sofort aufhören!!

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Eine Tessiner Frau

Für die Nachfolge von Didier Burkhalter wird unisono eine Kandidatur aus dem Tessin und die Kandidatur einer Frau gefordert. Und wer wird in allen Zeitungen, in TV und Radio propagiert? Ignazio Cassis, ein Mann aus dem Tessin!! Warum in aller Welt stellt die Tessiner FDP nicht eine Frau wie Laura Sadis auf? Alle Wünsche wären erfüllt. Aber nein, Laura Sadis wird überall hartnäckig totgeschwiegen. Und warum? Weil mit ihr eine echt bürgerliche Person in den Bundesrat einziehen würde.

Der Genfer Kandidat Pierre Maudet ist der einzige, der den Kern der Sache trifft: Es kommt allein darauf an, welche Politik der Neue/die Neue im Bundesrat vertritt und nicht auf den Kanton und das Geschlecht. Aber auch der echt bürgerliche Maudet wird n den Medien nur am Rande erwähnt. Denn der Bundesrat soll weiterhin ein Mitte-Links-Club bleiben.


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Gute Nachrichten aus England!

Die Auftragsbücher in den englischen Firmen sind so voll wie noch nie in den letzten dreissig Jahren!! Die Arbeitslosenquote ist rund 4% – halb so hoch wie die in Frankreich und weit unter dem EU-Durchschnitt. Es ist die tiefste Arbeitslosigkeit die in England je gemessen wurde. Die Investitionen aus Übersee sind so hoch wie noch nie.
 
Hoffentlich nimmt die EU Notiz davon und kommt von ihrem hohen Ross gegenüber der UK herunter.
 
Ok, May hat Fehler gemacht … .Chruchill machte weit schlimmere Fehler. Und was ganz wichtig ist: Theresa May ist eine sehr starke Frau, nicht eine, die sich profiliert indem sie herumgeht und Babys küsst und Unfallopfer tröstet, nur um von der BBC wohlwollende Schlagzeilen zu erhalten. Sie geht hin und trifft sich mit den richtigen Leuten um Massnahmen anzuordnen, was das Beste ist in der misslichen Lage was wie man den Opfern am meisten hilft.
 
ÜBRIGENS: Der Greenfell Tower – das Hochhaus, dessen Fassade gebrannt hat – wurde geplant und genehmigt in 1967 und gebaut in 1974. Rate mal, wer damals in England an der Macht war ? !!!
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Aus dem Daily Telegraph vom 2. Mai 2017

by Douglas Carswell

Last Wednesday’s dinner date between Theresa May and Jean-Claude Juncker in Downing Street was, we are told, a disaster. Remainers in Britain have seized upon reports in a German newspaper that the European Commission President left the prime minister’s house despairing at her obstinacy and ignorance. So should we worry that Britain is doomed to a bad deal – or no deal at all? Relax. These reports, based as they are on leaks from the European Commission, tell us more about the EU’s delusions than Mrs May’s.

Clearly the Eurocrats are still very angry. “Brexit cannot be a success,” Mr Juncker supposedly declared. What he really means is that he cannot allow Brexit to be a success.

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Lächeln schafft Vorteile

Die Macht der nonverbalen Kommunikation

Erfolg ist eine Frage der richtigen Einstellung. Sie bestimmt unser Verhalten,
und unser Verhalten bestimmt, wie wir wirken. Und wir wirken immer.
Auch wenn wir meinen, wir treten „ganz normal“ auf, senden wir Signale
aus, positive oder negative, solche die uns nützen oder solche, die uns
schaden. Der Anblick zählt mehr als tausend Worte. Die stärkste Kommunikation
ist nonverbal. Es gilt darum, alles zu mobilisieren, dass sie gelingt.

Alles ist Wirkung – Wirkung ist alles

In guten Call Centers steht an jedem Arbeitsplatz neben dem PC ein Spiegel, so dass die
Person, welche die Anrufe entgegennimmt, darin ihr Gesicht sehen kann. Die Order lautet:
Vor jeder Verbindung Blick in den Spiegel und – lächeln! Das ganze Gespräch hindurch
lächeln, lächeln, lächeln. Wieso? Der Mensch am anderen Ende des Drahtes kann es ja gar
nicht sehen? Aber umso mehr spüren. Oft ist es nicht so wichtig, was wir sagen, sondern
wichtiger wie! Deshalb ist es nicht einerlei, ob Sie zurückgelehnt mit den Beinen auf dem
Tisch und mit unbeteiligter Miene mit jemandem telefonieren (es sei denn privat), oder ob
Sie in aufrechter Haltung mit freudigem Interesse sich ganz auf den Anrufer, meist einen
Kunden, konzentrieren. Ja es macht sogar einen Unterschied, ob Sie in Ihrer Freizeitkluft
dasitzen, oder in Ihrem Arbeitstenue. Alles sind Indizien für die Auffassung Ihrer Aufgabe
und den Respekt gegenüber dem Gesprächspartner.

Wieviel mehr verrät Ihr Gesichtsausdruck erst recht von Angesicht zu Angesicht. Der
andere merkt auf den ersten Blick, ob Sie Null-Bock haben und ihn einfach rasch abfertigen
oder ob Sie sich engagiert um sein Anliegen kümmern wollen. Wer interessiert ist, strahlt das
aus. Körpersprache ist Gefühlssprache. Nicht umsonst wir der „Smiley“ ‚Emoticon’ genannt.

Echt oder gespielt

„Wer nach allen Seiten immer nur lächelt, bekommt nichts als Falten im Gesicht“ lautet ein
Spruch. Ein aufgesetztes Lächeln ist tot und bewirkt nichts. Es kommt nicht von innen,
sondern ist bloss vorgespielt und kann als absichtliche Täuschung auch nichts in Schwingung
bringen. Wenn ein Lächeln ankommen soll, muss es Ausdruck einer inneren Haltung sein,
Freude, Wohlwollen und Zuwendung. Personen mit schiefen „Lächeln“ werden gemieden,
sie haben es schwer mit ihrem Erfolg.

Es gibt Merkmale, an denen ein ehrliches Lächeln erkennbar ist. Die wichtigsten –
und am leichtesten zu interpretierenden – Signale werden von den Augen gesendet. Es ist
meist von hochgezogenen Wangen, kleinen Hautverdickungen und Fältchen unter den
Augen sowie dem Senken der Augenbrauen begleitet. Beim vorgetäuschten Lächeln sind die
Muskeln rund um die Augen nicht aktiv. Oft bricht ein falsches Lächeln abrupt ab oder
verschwindet stufenweise vom Gesicht. Auch der Mund spielt beim Lächeln eine Rolle. Mit
einem Schmollen werden Sie niemanden überzeugen. Der Schmollmund ist darauf
ausgerichtet, dass der andere ein schlechtes Gewissen bekommt. Er soll er so dazu bewegt
werden, nicht zuviel zu verlangen. Ebenso wie das schiefe Lächeln wirkt ein schiefer
„Mund“ wenig glaubwürdig. Wird sogar nur ein Mundwinkel angehoben, so signalisiert
diese Mimik immer auch Zynismus oder Überlegenheit. Um Menschen von unseren
Argumenten zu überzeugen, müssen wir ihnen durch einen offenen Blick Zugang zu uns
verschaffen.

Es gibt eine Szene in einem Film von Charlie Chaplin: Ein Mädchen weint und
Chaplin sieht das. Er macht Faxen, spielt mit seinem Hut, seinem Stock – alles nützt nichts.
Das Mädchen weint und schluchzt weiter. Dann legt Chaplin seine zwei Zeigfinger an seine
Mundwinkel und schiebt sie nach oben. Da lächelt das Mädchen.

„Ein Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück“ heisst es in einem indischen
Sprichwort. Probieren Sie es aus. Lächeln macht Lächeln. Wenn Sie das nächste Mal mit
dem Auto an einem Rotlicht warten, schauen Sie auf die Seite zur Person am Steuer im
anderen Wagen. Sie spürt Ihren Blick und wendet sich Ihnen unweigerlich zu. In dem
Moment lächeln Sie sie an! Ich garantiere Ihnen, die Person lächelt zurück. Bei mir klappt es
jedes Mal. Und dann wird es Grün. Wenn jeder den anderen anlächeln würde, käme die
ganze Welt zum Lächeln.

Also los!

Auch wenn Sie keinen Grund zum Lächeln haben, dann gibt es doch einen:
Das Lächeln selbst! Es ist viel wert. Auch wenn es nichts kostet und nicht für Geld zu haben
ist. Liesse es sich kaufen, wären wir wohl das freundlichste Volk der Welt.
Lächeln nützt dem Lächelnden.

Kennen Sie die Metapher des Hundes, welcher in einem Zimmer umherirrt, in dem alle
Wände Spiegel sind. Er sieht er um sich herum lauter Hunde, die ihn herausfordernd
betrachten. Er geht in Abwehrstellung, fletscht die Zähne und knurrt. Alle Hunde in den
Spiegeln nehmen die gleiche Haltung ein, fletschen die Zähne und knurren. Der Hund
erschickt und beginnt panisch im Kreis herumzulaufen. Schliesslich bricht er erschöpft
zusammen. Hätte er nur ein einziges Mal gewedelt, so hätten ihm alle Spiegelbilder das
freundliche Bild zurückgeworfen und er hätte ihnen fröhlich zugebellt.

So ist es auch im Kundenkontakt. Oft ist der Kunde mürrisch, vielleicht schlecht
gelaunt. Sobald Sie ihn mit einem ruhigen Lächeln konfrontieren, wird sich aus seiner
Verhärtung lösen und das Gespräch setzt sich widerstandslos und in angenehmem Ton fort.
Sie haben erreicht, was Sie wollten, einen zufriedenen Kunden, der garantiert gerne
wiederkommt. Hätten Sie jedoch seiner schlechten Laune nicht entgegengesetzt, sondern
gleich abweisend reagiert, wäre der Kauf oder der Vertragsabschluss wahrscheinlich nicht
zustande gekommen. Nun können Sie auf ihn eingehen und ihm Ihre Aufmerksamkeit
schenken, denn das ist es, was er eigentlich in erster Linie sucht. Wenn ein Kunde in ein
Geschäft oder zu einer Firma geht, hat er ein Anliegen, einen Bedarf, und er will nur eines,
dass man sich um ihn und seinen Wunsch kümmert.

Wenn man lächelt, erscheint einen die Welt freundlicher. Ehrliches Lächeln bewirkt
nicht nur eine Veränderung des Gesichtsausdrucks, sondern führt auch dazu, dass das Hirn
Endorphine produziert, welche körperliche und seelische Schmerzen verringern und das
Wohlbefinden steigern. Andererseits löst zwangsweises Lächeln, bei dem man seine
tatsächlichen Emotionen unterdrückt, kurzfristig Kreislaufveränderungen aus und führt auf
die Dauer zu Stress und Depression.

Wer viel lächelt und lacht, hat also nicht nur eine positive Ausstrahlung auf seine
Umgebung, sondern auch die Chance glücklicher zu sein, als jemand der mit traurigem
Gesicht durch die Gegend schleicht. Bei einem Test ging es darum, Comicbilder zu bewerten.
Die eine Hälfte der Teilnehmenden musste für die Betrachtung der Bildgeschichten
einen Bleistift quer zwischen die Zähne klemmen, wodurch sich ihr Mund zu einem Lächeln
verformte, die andere Hälfte musste den Bleistift zwischen die Lippen pressen, wodurch sich
bei ihnen hängende Mundwinkel ergaben. Die erste Gruppe fand die Comics ausnahmslos
lustiger als die zweite mit den Zwanzigabachtur-Gesichtsausdruck.

Freundlichkeit als Wertschöpfungskette

Freundlichkeit ist Teil der sozialen Kompetenz und gehört zu den Schlüsselqualifikationen
im Business. Sie ist ein zentraler Erfolgsfaktor zur Erzielung guter Resultate in ökonomischen
Austauschprozessen: Je freundlicher jemand ist, umso grösser die Chance auf ein Geschäft.
Komponenten der Freundlichkeit sind Aufmerksamkeit, Geduld, Hilfsbereitschaft,
Dankbarkeit, Ermutigung. Freundlichkeit ist ein dienendes Verhalten, nicht unterwürfig
zudienend, also fremdbestimmt, sondern ein stolzes, weil selbstbestimmtes, freiwillig
gewähltes Engagement für etwas, das einem am Herzen liegt. Dienen so verstanden heisst,
sich in den Dienst einer Sache, eines Auftrags, einer Aufgabe zu stellen, die einem ein
persönliches Anliegen ist, aber nicht primär den Eigeninteressen wie Karriere dient. Der
Dienende dient zwar seinen Interessen in hohem Masse, aber indirekt auf einem Umweg, in
der Rückkopplung des Sacherfolges auf den Ich-Erfolg.

Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit. In diesem Sinne ist Freundlichkeit ein
selbstverständlich übernommenes Commitment aus der Überzeugung heraus, dass man
damit letztlich sich selbst den besten Dienst erweist.

Der Freundliche begegnet seinem Gegenüber wohlwollend und bringt ihm Wertschätzung
ohne Ansehen der Person. Freundliche Zuwendung setzt ein gewisses Mass an
Interesse voraus, erfordert allerdings nicht empathische Einfühlungsvermögen von Mitgefühl,
Mitleid oder Selbstlosigkeit.

Im Business ist Lächeln als Zeichen der Freundlichkeit ist ein Signal der Kundenorientierung.
Im Eingehen auf den Kunden nehmen Sie ihr Ego zurück und denken – geleitet
vom Sachinteresse des abzuschliessenden Geschäftes – vom Kunden aus. Die Maxime für das
Verhalten lautet: Mit welcher Wirkung erreiche ich das, was ich anstrebe, bei den Personen
auf die es (mir) ankommt. Diese Umpolung setzt eine Einstellungsveränderung voraus.
Kunden sind nicht Störer, sondern wunderbar. Sie geben zwar zu tun, aber gäbe es keine
Kunden und hätten wir nichts zu tun, wären wir nicht an diesem Platz. Unseren Arbeitsplatz
gäbe es nicht, und ohne Arbeitsplätze gibt es auch keine Firma. Der Kunde ist das A & O im
Markt, ohne ihn geht nichts, gibt es nichts. Also ist es doch fast lächerlich, wenn man sich
damit schwer tun würde, nicht aus Überzeugung für ihn zu lächeln. Und zwar von A bis O.
Der erste Kundenkontakt ist meist ein Anruf. Also sollte schon die Telefonistin ein
Lächeln in der Stimme haben und dafür sorgen, dass der Apparat nicht häufiger als dreimal
klingelt. Freundlichkeit bedeutet sodann, den Namen des Kunden aussprechen, gut zuhören
und ihn rasch an die richtige Person weiter zu verbinden.

Der zweite Kontakt ist am Empfang statt. Wenn dieser freundlich sein soll,
repräsentiert die zuständige Person mit ihrem Aussehen die Firma und nicht ihre privaten
Vorlieben für Frisur und Klamotten. Der Kunde erwartet einen professionellen
ansprechenden Anblick und volle Aufmerksamkeit. Er will nicht am Tresen warten, sondern
erwartet werden, das heisst, die Person am Empfang steht schon bei seinem Eintreten auf.
Mit einem Lächeln signalisiert sie, dass sie sich über seinen Besucht freut, oder noch besser,
dass Sie eigentlich auf ihn gewartet hat.

Drittens folgt das Akquisitionsgespräch. Kundengewinnung verlangt, dass das
Anliegen des Kunden im Mittelpunkt steht, nicht das, was Sie ihm verkaufen möchten. Mit
Ihrem Lächeln signalisieren Sie ihm, dass sich für sein Problem und dessen Lösung
interessieren. Beweisen Sie es, indem Sie auf seine Ausführungen eingehen. Reden Sie von
ihm, nicht von Ihrem Produkt oder Ihrer Firma. So hört er Ihnen ganz anders zu. Zeigen sie
ihm, dass Ihr Lächeln bedeutet, dass Sie seinen Nutzen im Fokus haben, ihm dienen wollen.
Reden Sie nicht davon, wie gut Sie oder Ihr Produkt sind, sondern, zeigen Sie dem Kunden,
was er davon hat.

Der Härtetest der Freundlichkeit ist die Kundenbetreuung und der After Sales Service,
das schöne Wort CRM. Dass es viel kostenintensiver ist, einen neuen Kunden zu gewinnen,
als einen bestehenden zu pflegen gilt es hier alle möglichen und unmöglichen Register der
Freundlichkeit zu ziehen. Erfolgskontrolle, Check-up der Zufriedenheit, Nachbesserungen,
Reklamationen kulant erledigen: Dem Kunden das Gefühl geben, er sei der wichtigste
Kunde.

Lässt sich Lächeln trainieren?

Da und dort kann man Lachseminare besuchen, wo auf Kommando gelacht und gelächelt
wird. Sie können schon auf Kommando lächeln, aber nur auf Kommando von innen. Dann
lächelt Sie, weil Sie einen Grund haben. Sie wollen Lächeln, Sie gehorchen nicht einfach
und verzieht den Mund.

In China, dem Land des Lächelns, stehen die Olympischen Spiele bevor. Für die
Siegerehrungen braucht es jemanden, der den Athleten die Medaillen umhängt. Dafür
werden in einem strengen Selektionsverfahren so genannte Medaillenmädchen bestimmt.
Gekleidet in tadellose Uniformen im Businesslook müssen Sie, damit sie ernannt werden,
einen speziellen Drill bestehen: Mit zusammengebundenen Frisuren, dezent geschminkt
zeigen sie, ob sie dank einem Buch auf dem Kopf und einem Blatt Papier zwischen den in
der richtige Haltung stundenlang unentwegt lächeln können. Die Mädchen geben alles, sie
wollen den Job wirklich. Und auch die, welche ihn nicht bekommen, beteuern mit Inbrunst,
dass sie von diesem Training viel profitiert haben.

Selbstdisziplin üben ist immer gut, aber sie bleibt ohne Substanz, wenn sie im
luftleeren Raum ohne mentale Schulung aufoktoyiert wird. Alles steht und fällt mit der
richtigen Einstellung, zu mir, zur Arbeit, zum Kunden, zum Auftrag, zur Firma. Und nur
diese Einstellung kann trainiert und verändert werden. Was dann in einem ehrlichen Lächeln
zur richtigen Zeit sichtbar wird. Nur dies hat letztlich Substanz. Antrainiertes Lächeln als
Körperbeherrschung ist hohl, auch wenn man dem Job zuliebe noch so gern lächelt. Man
muss nicht für den Lohn lächeln, sondern für den Menschen, dem das Lächeln gelten soll.

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Seien Sie ganz sich selbst

Wenn man diesen Satz zu jemandem sagt, passiert Erstaunliches: Die Person lockert sofort ihre Haltung. Sich selber sein ist für viele eine Einladung, sich gehen zu lassen. Dabei müsste doch das Gegenteil der Fall sein.

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Es darf davon ausgegangen werden, dass jeder sich selber gut findet. Und es ist einem recht, wenn das die anderen auch tun. Eigentlich wäre also zu erwarten, dass man sich gibt, wie man gesehen werden möchte – tadellos. Aber merkwürdigerweise ist dem nicht so. Die Schamgrenze sinkt immer tiefer, innen wie aussen, und beides geht Hand in Hand. Individualität gilt als Freipass, sich so zu benehmen, wie es einem passt. Anything goes wird verwechselt mit Toleranz.

Feel Good

Wellness ist der grosse Kult. Sich wohl fühlen ist zum Lebensinhalt geworden. Alles muss bequem und pflegeleicht sein. Sogar Lernen soll lustvoll und spielerisch sein. Fun ist angesagt, auch am Arbeitsplatz. „Hauptsache ich bin mich und es ist mir wohl, dann komme ich am besten an“. Mit dieser Einstellung pflegen die meisten ihren Kunden­kontakt. Bloss keinen Aufwand betreiben. Soviel wie nötig, nicht so viel wie möglich. Minimalismus gilt als lässig. „Die nehmen mich so wie ich bin“ was bedeutet, die verlangen nicht mehr. Warum sich anstrengen? Kein Wunder sind immer mehr Men­schen immer rascher überfordert, sobald sie in Situationen geraten, wo es plötzlich nicht mehr ohne Einsatz weiter geht, sei es im Beruf oder in der Beziehung. „Die sollen mich so nehmen wie ich bin“ und sich gefälligst damit begnügen. In diesen Redewendungen liegt zweierlei: ein erschreckend niedriger Selbstanspruch, dafür umso mehr Arroganz gegenüber den anderen. Und beides manifestiert sich deutlich im Äusseren.

Der Wohlfühlwahn ist wie jeder andere Egotrip eine böse Falle. Am unwohlsten fühlt man sich nämlich, wenn man nicht erfolgreich war, weil man vor lauter sich wohl fühlen vergessen hat, dass es das wichtigste ist, dass der Kunde sich wohl fühlt, denn nur so kann man ihn gewinnen. Die Gefahr ist gross, dass er auf dem Absatz kehrt macht und sich zur Konkurrenz verabschiedet, weil man ihm dort schon mit dem ersten Eindruck signalisiert, dass man sich für ihn und um ihn bemüht.

In den USA ist der Casual Friday seit einem Jahr abgeschafft. Man hat ein­gesehen, dass man Kunden im Tenue Correcte erfolgreicher bedient. In guten Call-Centers steht neben jedem PC ein Spiegel, damit die Angestellten kontrollieren können, ob sie die Anrufe mit einem Lächeln beantworten, weil der Gesichtsausdruck sich positiv auf Stimme und Verhalten überträgt. Wieso sollte es beim Outfit anders sein? Auch das wirkt sich auf die Arbeitsqualität aus. In Freizeitkleidern fühlt man sich in der Freizeit, zur Arbeit geht man aber zum Arbeiten.

Der VQ

Gegen das Wohlgefühl gäbe es eigentlich gar nichts einzuwenden, wenn es nicht so wäre, dass es der Mehrzahl dann am wohlsten ist, wenn sie sich nicht von ihrer besten Seite zeigt. Viele finden es geradezu schick, verschlampt herumzulaufen. Die Über­zeugung „Es ist meine Sache, wie ich daherkomme“ ist weit verbreitet. Interessanter­weise vertreten diese Ansicht nie die korrekt Angezogenen mit den guten Manieren, sondern jene, die sich in Aussehen und Benimm dürftig gebärden, bewusst oder unbewusst. Anstatt ihr Selbst als kostbares Gut zu hegen und zu pflegen und es aufs Schönste zu entfalten, fallen sie auf ihr Ego herein. Und wer seinem Ego verfällt, schadet in erster Linie sich selbst. Wer sich achtet, der achtet auf sich. Er lässt sich nicht gehen. Selbstdisziplin, Selbstkontrolle, Selbstanspruch sind die Instrumente des Selbstbewusstseins.

Eine starke Persönlichkeit ist ein ganzheitliches Wesen. Denken und Handeln, Einstellung und Auftreten sind im Einklang. Sie hält nicht nur ihre inneren Werte in Ordnung – die Ethik — sondern auch die Form, in der sie zum Ausdruck kommt – die Ästhetik. Erfolgreiche Manager besitzen neben dem IQ auch einen EQ. Aber das ist erst der rational-geistige und emotional-seelische Teil der Intelligenz. Was noch fehlt, ist das visuell-körperliche Element, die Evidenz der Intelligenz, in der die inneren Intelligenzen sichtbar werden als Einheit von Körper-Seele-Geist. Erst mit der dritten, der Visible Intelligence, entsteht integrale Intelligenz. Nicht umsonst nennt man den VQ den Victory Quotient, den Quotienten der Sieger. Er zeigt, wes Geistes Kind man ist.

Markenzeichen

Es ist eine tiefe Sehnsucht der Menschen, etwas Besonderes zu sein, nicht übersehen, nicht übergangen zu werden. Aus Angst, in der Masse unterzugehen, versuchen sie sich Beachtung zu verschaffen und kommen dabei auf die abstrusesten Ideen. Statt gefallen, wollen sie auffallen, wenn nicht positiv, dann eben negativ, und so geben sich mög­lichst ausgefallen. Um ja nicht 0815 zu sein greifen sie zu Mitteln, nach denen alle mit der gleichen Angst ebenfalls greifen – voll daneben. Denn wenn alle ausgefallen auf­fallen, fällt niemand mehr auf, und alle gehen erst recht in der Masse unter.

Es gibt Männer, die erklären die schlechte Gewohnheit, den obersten Kragen­knopf offen zu lassen zum Identitätsmerkmal: das sei ihr Markenzeichen. Andere legen sich Zweitagebärte, einen Ohrring oder sonstige Insignien der Nonchalance zu. Eine Bundesrätin meint sogar, mit Girliefrisur und knalligen Jäckli auf ihre Jugendlichkeit hinweisen zu müssen, als ob sie das als Magistratin auszeichnen würde. Es gibt kein erstrebenswertes Persönlichkeitsmerkmal, das sich mit zerzaustem Haar und schriller Kleidung zur Geltung bringen liesse. Kein Unternehmen würde für seine Marke Attribute einsetzen, die negative Assoziationen wecken wie nachlässig, schmuddelig oder lächerlich.

Etwas Besonderes ist man nur mit Identität. Sein gleich Schein. Das Äussere ist keine Äusserlichkeit, sondern der Spiegel des Inneren. Kein innerer Wert ist wahrnehm­bar ohne äussere Form. Form und Inhalt kann man nicht trennen, sie bedingen sich gegenseitig. Der Form fällt die vornehme Aufgabe zu, die inneren Werte bestmöglich zur Geltung zu bringen. Und je besser der Inhalt, um so wichtiger ist die Form.

Sieger sehen anders aus

Die Menschen sind die einzigen Wesen, die ihr Äusseres verändern können. Also sollte man meinen, dass sie das Beste daraus machen. Viele geben sich ja auch Mühe, und doch haben die meisten nur Kleider an, sie kleiden sich nicht, und Kleiderregeln kennen sie nicht. Wer nimmt es heute mit Regeln schon noch genau. Die Abzocker setzen sich bei ihrer Selbstbereicherung ja auch über die marktwirtschaftlichen Prinzipien hinweg. Zwar betreiben sie ihre Mauscheleien im Business-dress. Aber das „aussen fix“ ist nur scheinbar. Es gibt so viele Details, welche den inneren Zustand verraten. Wer hinter dem schnellen Geld her ist, dem fehlen auch beim Geldausgeben die Kriterien, und er folgt wie alle Neureichen der Mode. Wer dem Gewinn zuliebe Arbeitsplätze opfert, dem kommen auch vor dem Spiegel keine Skrupel, und wer der Gigantomanie des Wachstums nacheifert, lässt sich schwerlich auf Substanz reduzieren, auch nicht beim eigenen Lohn. „Unter einer Million bekommt man heute keine guten Leute mehr“. Was für ein blöder Spruch! Diejenigen, die Millionen kassierten und reihenweise gehen mussten, waren doch gar nicht gut.

Sieger zeichnen sich dadurch aus, dass sie von den anderen aus denken. Und wie sie denken, treten sie auch auf. Sie nehmen Rücksicht. Sieger sind Menschen, von denen man sagt, sie haben Klasse. Klasse ist eine innere Haltung, die auf den gewachsenen Werten basiert und im Verhalten und Aussehen zum Ausdruck kommt. Das hat zur Folge, dass gewisse Dinge für sie von vornherein nicht in Frage kommen. Eine Frau mit Klasse würde nie diesen Unsinn mitmachen, jedem Dahergelaufenen ihren Bauchnabel zu zeigen. Abgesehen von der Würdelosigkeit ist es eine Respekt­losigkeit. Besonders im Business. Die eigene Freiheit hört dort auf, wo die der anderen beginnt. Erlaubt ist, was nicht stört. Dieser Slogan der allgemeinen Nacherziehungs­kampagne in der Stadt Zürich ist die Grundregel jedes Zusammenlebens.

Höflichkeit, Rücksicht, Respekt

Mehr Rücksicht und Respekt tut jeder Beziehung gut, beruflich wie gesell­schaftlich. Sobald wir uns füreinander wieder Mühe geben, setzt eine Aufwärts­bewegung ein, von der alle etwas haben. Wer dem anderen gefallen will, zeigt ihm seine Wertschätzung. Und wenn jeder sich für den anderen schön macht, wird die Welt schöner. Je mehr wir das Positive steigern, um so es besser wird es: schön, schöner am schönsten. Beim Negativen wird es immer schlimmer. Es liegt nur an uns, wenn wir es besser haben wollen. Oder möchte sich jemand lieber nicht steigern?

Wir haben es in der Hand. Wir sind die Wirtschaft, wir sind die Gesellschaft. So wie wir sind, ist die Wirtschaft, die Gesellschaft, unser Leben. Jeder ist wichtig, denn wir sind alle miteinander vernetzt. Jeder ist auf den Respekt, die Rücksicht und die Höflichkeit des anderen angewiesen. Wenn jeder darauf achtet, dass sich der andere wohl fühlt, fühlen sich ausnahmslos alle miteinander wohl. Das verbindet.

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Erobern, Verlieben, Lieben mit Klasse – Beziehungs-Knigge

Die Emanzipation hat einige Unruhe in das Zusammen­leben von Mann und Frau gebracht. Die meisten sind un­sicher, wie sie sich dem anderen Geschlecht gegenüber nun verhalten sollen. Sind die Regeln von einst wirklich passé? Kann sich eine Frau heute mehr erlauben? Die Liebesbeziehung ist genauso wie früher noch immer das zarteste Band zwischen zwei Menschen. Umso entschei­dender ist der feine Umgang miteinander.

 A)   Wie Sie als ein Mann mit Klasse eine Frau erobern

Gewisse Dinge ändern sich nie, weil es gegen die Natur wäre. Dazu gehört, dass der Mann die Frau umwirbt. Und niemals umgekehrt. Das hätte keine Klasse.

Die Initiative liegt bei Ihnen – Sie sind der Mann!

Auch wenn Sie beim Anblick einer Klassefrau ein wenig den Mut verlieren und sich vor einem Misserfolg fürchten: Als Mann müssen Sie den ersten Schritt tun, und die Dame Ihres Begehrens ansprechen. Sollte sie das tun, ist sie wahrscheinlich nicht die Richtige für Sie.

Wie sprechen Sie die Dame am besten an?

Beginnen Sie den ersten Kontakt mit Small-Talk. Machen Sie irgend eine belanglose Bemerkung über das Lokal, das Wetter, am besten in Form einer Frage. Wenn Sie der Dame sofort ein Kompliment machen, wird sie das als mehr oder weniger plumpe Anmache empfinden. Denn meistens bezieht sich ja ein solches Lob auf äussere Reize. Und zu etwas anderem, das sie betrifft, können Sie ja noch nichts Treffendes sagen, sie ist Ihnen ja noch fremd.

Vorsicht mit Komplimenten!

Viel, viel später im Laufe der Begegnung dürfen Sie selbst­verständlich deutlich zum Ausdruck bringen, dass Sie von ihr besonders angetan sind, seien Sie aber sorgfältig bei der Wortwahl und vermeiden Sie unbedingt Zweideu­tigkeiten. Nennen Sie als Grund für Ihre Begeisterung aber auch jetzt lieber keine Äusserlichkeiten. In diesem Zeit­punkt wissen Sie ja bereits einiges mehr über Ihr Gegen­über, und können darauf Bezug nehmen.

So bezaubern Sie sie bereits mit den ersten Sätzen.

Zeigen Sie Interesse an IHR! Stellen Sie Fragen, bringen Sie die Eroberungswürdige zum Reden und halten Sie bloss keine Vorträge! Erst wenn die Dame von sich aus mehr über Sie wissen will, dürfen Sie Auskunft geben. Es genügt, wenn Sie sich erst dann mit Namen vorstellen. Warten Sie damit zu, bis ein angeregtes Gespräch in Gang gekommen ist. Alles andere könnte als überfallmässige Egozentrik verstanden werden.

„Sage mir, wie Du isst – und ich sage Dir, wer Du bist“

Vielleicht möchten Sie den Moment des Kennenlernens verlängern und schlagen vor, ob Sie zusammen irgendwo eine Kleinigkeit essen wollen. Beim Essen lernt man eine Person besonders gut kennen! Was bestellt sie, was hat sie für Vorlieben, wie sitzt sie, wie isst sie, wie benimmt sie sich gegenüber der Bedienung. Auch sie wird Sie beo­bachten.

Seien Sie grosszügig ohne zu protzen!

Es ist wichtig, dass Sie sich gut überlegen, welches Rest­aurant Sie dafür auswählen. Eine Spaghetti-Factory, eine Pizzeria, ein gutbürgerliches oder ein gehobenes Lokal. Die Dame wird daraus ableiten, wie Sie sie einschätzen und wie viel Sie ihnen Wert ist.

Deshalb sollten Sie auch keinen Wein im Offenausschank bestellen. Es sei denn, Sie können sich keinen in Flaschen­qualität leisten, oder Sie befinden sich in einer Vinothek. Empfehlen Sie ihrer Angebeteten Gerichte von der Speisekarte, damit sie weiss, in welcher Preiskategorie sie ihre Wünsche äussern darf, und ob auch eine Vorspeise drin liegt. Wenn Sie bei der Konsumation zu sehr aufs Geld schauen, wird sie befürchten, Sie seien knauserig.

Wie kommt die Dame nach Hause?

Falls Sie beide mit dem Auto da sind, begleiten Sie die Dame zu ihrem Wagen – auch wenn Ihre erste Begeiste­rung bereits etwas nachgelassen haben sollte. Bleiben Sie trotzdem ein Gentleman. Halten Sie der Dame zum Ein­steigen die Tür auf und warten Sie, bis sie weggefahren ist, bevor Sie sich umdrehen und sich auf den Weg zu Ihrem Parkplatz machen.

Ist die Dame mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unter­wegs, fahren Sie sie nach Hause, ausser sie wohnt weit entfernt in einer anderen Stadt. In diesem Fall bringen Sie sie zur Bahn.

So beenden Sie den ersten Abend

Wenn Sie die Dame in Ihrem Wagen vor die Haustür fahren, steigen Sie aus, gehen um das Auto herum und helfen ihr beim Aussteigen. Eine Einladung von ihr, „noch mit hinauf zu kommen“ sollten Sie sanft zurückweisen; ein solcher Vorschlag kommt nicht von Ihrer Traumfrau fürs Leben.

Falls Sie ein Wiedersehen möchten, fragen Sie nach ihrer Telefonnummer. Sollte die Dame umgekehrt Sie danach fragen, wäre dies der letzte Moment um stutzig zu werden, und mit einer höflichen Ausrede die Sache zu beenden.

So brillieren Sie beim zweiten Rendez-vous!

Sie als Mann entscheiden, ob es zu einem weiteren Treffen kommt – vorausgesetzt, die Dame erwidert Ihr Interesse. Sie werden aktiv und führen die Regie. Da Sie nichts dem Zufall überlassen, weil Sie die Chance nutzen wollen, um Ihre neue Bekanntschaft nun endgültig von sich zu überzeugen, verlassen Sie sich am besten auf die guten, altbewährten Strategien von Klasse. Dann kann nichts schief gehen! Und so gehen Sie vor:

Sagen Sie es mit Blumen!

Wir gehen davon aus, dass Sie seit der ersten Begegnung so aufgeregt sind, dass Sie nicht schlafen können und nur noch einen Gedanken haben, diese Traumfrau zu gewinnen. In diesem Fall gehen Sie am anderen Morgen als erstes in ein Blumengeschäft und schicken Ihrem Frauentraum einen Strauss. Und dieser kann gar nicht schön genug und gross genug sein, wenn Sie ihr zeigen wollen, dass Ihr Interesse riesig und Ihre Absichten ernst sind.

Wie sieht der Strauss der Verliebtheit aus?

Für rote Rosen ist es noch zu früh. Diese sind das Zeichen für tiefe Liebe. Sie befinden sich im Moment aber erst im Stadium des Verliebens. Betören Sie die Dame also am besten mit einem Bouquet aus verschiedenen weissen und/oder rosa Blumen, rund gebunden mit viel Grün. Das gefällt immer und passt in jede Umgebung.

Kartengruss und Folgeanruf nicht vergessen!

Schreiben Sie dazu einen unwiderstehlichen Text auf eine schöne Karte, persönlich von Hand und mit Tinte. Warten Sie nicht, bis sie sich bei Ihnen meldet und sich für den Strauss bedankt. Rufen Sie sie noch am gleichen Abend an! Dann telefoniert sie mit Ihnen und hat die wunder­schöne Blumenpracht vor sich. Und alles was Sie sagen werden, wird noch mehr wie Musik in ihren Ohren klingen.

 Schicken Sie ihr die Blumen nach Hause oder ins Büro?

Der allererste Strauss geht an die Privatadresse. Am Arbeitsplatz könnte Ihre Angebetete leicht in Verlegenheit geraten, sei es wegen den Kolleginnen oder wegen eines bestimmten Kollegen oder gar wegen dem Vorgesetzten. Ausser dem würde es dort zuviel Aufsehen erregen und die Arbeit stören. Wenn Sie sind ganz sicher, dass sie ein Einzelbüro hat, dürfen Sie den Strauss auch dahin liefern.

Erscheinen Sie nicht mit Blumen zum Tête-à-Tête!

Sonst muss die Dame den Strauss den ganzen Abend herumtragen und im Lokal eine Vase verlangen. Und ein so grosses Bouquet passt sowieso schlecht auf einen Zweier­tisch.

Tipp: Legen Sie ihr im Restaurant statt dessen sanft eine einzelne Blüte neben den Teller.

SMS, E-Mail oder Liebesbrief?

Um zarte Bande zu knüpfen gibt es nichts Schöneres als ein handgeschriebener Brief auf edlem Papier. Der Aus­tausch von SMS kann reizvoll sein, setzt jedoch bereits eine gewisse Vertrautheit voraus. E-Mails sind unpersön­lich und businesslike. Sie sind praktisch, wenn man sich schon ziemlich gut kennt.

So verabreden Sie sich galant mit ihr!

Wenn Sie Ihre Herzensdame am Wochenende ausführen möchten, müssen Sie sie spätestens bis Dienstag einge­laden haben. Am Mittwoch/Donnerstag darf eine Frau mit Klasse nicht mehr zusagen. Denn woher sollte sie wissen, dass sie nicht nur Lückenbüsserin ist, weil Sie bis dahin kein anderes Date zustande gebracht haben. Auch können Sie nicht erwarten, dass sie nichts anderes vorhat und nur auf Ihren Anruf wartet.

Lassen Sie ihr die Wahl!

Für Überraschungen kennen Sie einander noch nicht gut genug, dafür braucht es zuerst Vertrauen. Wenn Sie sie einladen, schildern Sie, was Sie an diesem Abend mit ihr unternehmen möchten, und in welchem Rahmen es sich abspielen wird. So kann sie entscheiden, ob ihr das gefallen würde, und wenn ja, was sie anziehen soll.

Tipp: Wenn sie zusagt, bestellen Sie sie nicht einfach zum Treffpunkt oder direkt ins Restaurant, sondern holen Sie die Dame zu Hause ab. Wenn das nicht geht, warten Sie vor dem Lokal auf sie.

 In welchem Outfit wollen Sie ihr gefallen?

Wählen Sie keine Freizeitverkleidung, sondern machen Sie sich schön für sie. Sie wollen sie ja beeindrucken, und zwar mit dem Eindruck, den sie von Ihnen haben soll. Aus einem saloppen Erscheinungsbild wird sie wohl kaum die richtigen Schlüsse ziehen und hinterher von Ihnen schwärmen. Auch will sie sich nicht gerne mit Ihnen in der Öffentlichkeit schämen müssen. Entscheiden Sie sich also eher für over- als für underdressed. Tenue korrekt ist ein Zeichen von Wertschätzung. Und kultivierte Menschen empfinden es nicht als Zwang.

 

B)   Wie Sie sich als Frau mit Klasse erobern lassen!

Ja, Sie haben richtig gelesen, eine Frau lässt sich erobern, sie ist nicht die Eroberin in der Beziehung zwischen Mann und Frau – jedenfalls nicht aktiv. Die holde Weiblichkeit geht am klügsten so vor, dass eigentlich sie das Gesche­hen steuert, aber unmerklich und unsichtbar die Fäden zieht. Und so subtil, dass der Mann das Gefühl hat, er sei es, welcher bestimmt, alles liege bei ihm, an ihm und passiere wegen ihm.

Die 10 weiblichen Irrtümer bei Dates

  1. Wenn ich nicht sexy wirke, schaut mich keiner an.
  2. Sobald mir ein Mann gefällt, signalisiere ich ihm das mit meinen Blicken.
  3. Wenn er mich anspricht, reagiere ich hocherfreut, sonst meint er, ich interessiere mich nicht für ihn und geht wieder weg. Wenn er mich nicht anspricht, tue ich es, ich bin ja schliesslich gleichberechtigt und emanzipiert.
  4. Sollte er nur unverbindlich anbandeln, ergreife ich die Initiative und lade ihn zu einem Drink ein.
  5. Falls er es nicht tut, mache ich ihm Komplimente, damit er merkt, dass er mir gefällt.
  6. Ohne dass er lange fragen muss, erzähle ich ihm sofort Details von mir, damit er möglichst genau weiss, mit wem er es zu tun hat.
  7. Wenn wir uns gut verstehen, biete ich ihm schon am ersten Abend das Du an, so zeige ich ihm, dass er mir sympathisch ist.
  8. Sollte er über sich selbst nur wenig Auskunft geben, dann ist das wohl seine Art und macht mich nicht besonders skeptisch.
  9. Ich bezahle meine Drinks und mein Essen selber, nicht dass er meint, ich sei auf sein Geld aus.
  10. Ich frage ihn nach seiner Telefonnummer, damit ich ihn anrufen kann, um ihn wieder zu sehen.

 

Denken Sie niemals, Sie müssten dem Schicksal nach­helfen!

Gerade wenn Sie schon längere Zeit Single sind, wollen Sie nun endlich die nächste Gelegenheit beim Schopf packen und bloss nichts mehr falsch machen, um dann nochmals weitere Monate allein zu bleiben. Wenn Sie wirklich einen Mann mit Klasse näher kennen lernen und als festen Part­ner gewinnen wollen, vergessen Sie deshalb am besten sämtliche Strategien, die Sie bis heute – bewusst oder unbewusst – angewendet haben.

Suchen Sie den Mann Ihrer Träume nicht –  finden Sie ihn!

Je ernster Sie es mit einer neuen Bekanntschaft meinen, umso zurückhaltender sollten Sie sein. Lassen Sie den Mann Ihrer Träume auf Sie zu kommen. Wenn er sich wirk­lich für Sie interessiert, will er Sie erobern, ob Sie nun was dazu tun oder nicht. Haben Sie Vertrauen in Ihr Schicksal. Es meint es gut mit Ihnen und Sie verdienen nur das Beste. Überstürzen Sie also nichts. Wenn Sie füreinander die Richtigen sind, dann kommt der Traummann auf Sie zu und Sie finden zusammen.

Machen Sie es ihm niemals zu leicht!

Eine der wichtigsten Maximen von Klasse lautet „weniger ist mehr“. Daran sollten Sie unbedingt denken, wenn Sie einen Mann kennen lernen. Geben Sie auf keinen Fall sofort alles über sich preis. Bleiben Sie für ihn möglichst lang ein Rätsel. Möglichst für immer, indem Sie ihm immer wieder neue Rätsel aufgeben. So bleiben Sie für ihn ewig interessant und attraktiv.

Nietzsche hat gesagt „Eine Beziehung geht dann zu Ende, wenn man sich zu Ende besessen hat“.

„Was man leicht haben kann, ist einem nicht viel wert“

Männer sind Jäger und Eroberer. Sie möchten kämpfen müssen für den Sieg, Wenn er ihnen in den Schoss fällt, ist er ihnen nicht so viel wert. Sie möchten (sich) beweisen können, dass Sie fähig sind, das Begehrte als Held zu erringen – und dabei ein paar Rivalen auszustechen. Das stärkt ihren Selbstwert und dadurch fühlen sie sich gut. Was sie mit viel Einsatz erreicht haben, werden sie dann auch nicht so leicht wieder verlieren wollen oder freiwillig  hergeben. Sie werden es eifrig verteidigen und wenn nötig immer wieder neu darum kämpfen. So werden sie treu.

Springen Sie über Ihren Schatten!

Glauben Sie fest daran, dass Sie es wert sind, dass ein Mann um Sie kämpft. Vergessen Sie die Angst, er könnte sich entmutigen lassen und aufgeben, wenn er nicht auf einfache Weise an sein Ziel kommt. Sollte er das tun und sich kurzerhand einer anderen Frau zuwenden, bei der er leichteres Spiel hat, dann trauern Sie ihm nicht nach, denn dann war er es nicht wert, dass Sie sich für ihn überhaupt interessiert haben. Dann war es der Falsche. Der Richtige lässt nicht locker und gibt nicht so rasch auf. Er hat Format – er hat Klasse.

Sorgen Sie dafür, dass Sie der Richtige anspricht!

Es gibt ein Sprichwort „Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen“. Es wichtig, dass Sie sich gut überlegen, wie Sie auftreten und wie Sie dabei Ihr Äusseres gestalten. Wie wollen Sie wirken? Welchen Eindruck möchten Sie auf das andere Geschlecht machen? Was für Blicke von was für Männern möchten Sie auf sich ziehen? Wohin sollen die Blicke wandern? Zum Gesicht oder zu den Beinen oder….

Kleider machen Leute

Wenn Sie nicht an einem One-Night-Stand interessiert sind, sondern den Traummann fürs Leben finden wollen, dann sollten Sie auch keine falschen Signale aussenden. Eine sexy Aufmachung im Mini auf High-Heels mit tiefem Dekolleté ist nicht der Anblick, der einem Mann mit Klasse von seiner Frau fürs Leben vorschwebt.

Andererseits dürfen auch Sie genau darauf achten, wie er sich präsentiert. Wenn er bereits mit seinem Aussehen eine Schau abzieht, wird er auch sonst nicht die Prioritäten setzen, auf die Sie Wert legen.

Einfach nur da sein, das genügt!

Es wäre einer der grössten Fehler, wenn Sie als Frau etwas unternehmen, damit es zum ersten Kontakt kommt. Werfen Sie keinem Unbekannten viel sagende Blicke zu, auch wenn Sie noch so von ihm fasziniert sind. Es wäre so, wie wenn Sie sich ihm an den Hals werfen würden. Und ein Mann mit Klasse will das nicht. Vertrauen Sie darauf, dass Sie genauso faszinierend sind und er Sie von selbst ent­decken wird. Wenn Sie ihm tatsächlich ins Auge stechen, wird er garantiert auf Sie zukommen und Sie kennen lernen wollen. Wenn nicht, bringen ihn auch alle Liebespfeile der Welt nicht dazu.

Es hat gefunkt! Was nun?

Geniessen Sie es! Freuen Sie sich! Sie haben den Mann getroffen, der Ihr Mann werden könnte. Haben Sie die Gnade, es geschehen zu lassen. Forcieren Sie nichts. Sagen Sie ihm unter keinen Umständen, dass Sie bereits in ihn verliebt sind, auch wenn es so wäre. Solche Avancen müssen von ihm aus gehen, lassen Sie ihn noch eine ganze Weile sie umwerben. Denken Sie daran, dass er sich wahrscheinlich sehr geschmeichelt fühlt und fühlen darf, dass Sie überhaupt auf ihn eingehen. Halten Sie an dieser Einstellung eisern fest, dann kommt es gut.

 Keine Telefonnummer, kein Schlummertrunk, kein Kuss

Wenn er Sie nach der ersten Begegnung nach Hause begleitet, verabschieden Sie sich von ihm vor der Haustür. Ein Mann mit Klasse erwartet nicht schon am ersten Abend, dass man ihn hereinbittet. Sie würden ihn enttäu­schen und alle Chancen verspielen. Bieten Sie ihm auch nicht Ihre Telefonnummer an und fragen Sie auch nicht nach seiner.

Und wie benimmt er sich?

Sollte er Ihnen diese von sich aus anbieten (womöglich jene vom Handy), mit der Bitte, Sie sollten sich doch mal bei ihm melden, dann winken Sie (innerlich) höflich ab. Dann ist sein Interesse minim und er schätzt Sie gering ein. Oder er hat keine Manieren und ist sowieso nichts für Sie. Und wenn er Sie zum Abschied (bereits) küssen möchte, halten Sie ihm zärtlich Ihre Wange hin und sagen für immer Adieu.

Wie geht es weiter?

 Wenn bei der ersten Begegnung einfach alles traumhaft verlief und Sie im siebten Himmel schweben, dann lautet Ihre Devise für die Tage danach „warten, warten, warten“. Keine Initiative ergreifen, auch nicht die vermeintlich harm­loseste. Sie könnte alles verderben. Sie haben ihm gefallen, er will Sie! Und wenn es so ist, wird er sich wieder melden.

Sollten Sie ihn wider Erwarten nicht bezaubert haben, und er hat beim Kennenlernen nur getan als ob, dann können Sie ihn auch nicht mit tausend Anrufen, Mails, SMS, Briefen oder gar Blumen umstimmen. Dann vergessen Sie ihn. Auch wenn die Qual gross ist. Sie geht vorüber.

 Hurra! Er hat sich gemeldet!

Wunderbar! Ein neues Treffen steht bevor. Die Frage ist nur, wie schnell. Und das kommt auf ihn an, wann und wie sich Ihr neuer Bekannter bei Ihnen wieder meldet. Falls es mehrere Tage dauert, und Sie haben seither weder Blumen noch einen lieben Brief erhalten, und er ruft Sie kurzfristig zum Beispiel an einem Donnerstag an um Sie für Freitag zu „buchen“, dann müssen Sie leider Nein sagen, Sie seien bereits verabredet (aber auf keinen Fall mit wem) – auch wenn Sie absolut nichts vorhaben und nichts lieber täten, als ihn zu sehen. Es ist hart, aber nötig für Ihren Selbstwert und für seinen Respekt.

Geben Sie ihm nur „den kleinen Finger“!

Selbstverständlich dürfen Sie Ihr freudiges Interesse zeigen und freundlich anfügen, dass Sie ein andermal gerne einen Abend für ihn freihalten und sich darauf freuen würden; nur müssten Sie es früh genug wissen. Entweder verabredet er sich dann sofort mit Ihnen, um seine Chance nicht nochmals zu verpassen, oder er tröstet sich mit einem anderen Date, weil Sie ihm nicht so wichtig sind.

Sie sind es, welche die Telefonate beendet

Achten Sie immer darauf, besonders zu Beginn einer Beziehung, aber auch später, dass Sie es jeweils sind, welche die Telefonate mit ihm beendet – sobald alles beredet ist. Wenn er zuerst sagt, er müsse nun leider Schluss machen, weil er zu tun habe, stehen Sie nicht besonders gut da. Es tu auch Ihrem Selbstbewusstsein nicht gut, denn irgendwie ist dieses Ritual immer eine kleine Zurückweisung. Und die können Sie sich ersparen.

Die wichtigsten Tipps für das Wiedersehen!

  • Betören Sie ihn nicht, überzeugen Sie ihn von sich.
  • Erscheinen Sie zum Rendez-vous so, wie Sie von ihm eingeschätzt werden möchten. Er wird aus Ihrem Äusseren unweigerlich Rückschlüsse auf Ihr Inneres ziehen und daraus ableiten, worauf Sie in einer Beziehung Wert legen. Und das wird ja nicht in erster Linie Erotik, Pep und Glamour sein.
  • In einem eleganten Kleid, Deux-Pièces, Kleid mit Jacke oder Hosenanzug strahlen Sie Weiblichkeit, Anmut und Klasse aus. Er wird sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen und sich gerne mit Ihnen zeigen.
  • Erzählen Sie nicht sofort Ihre ganze Lebensgeschichte. Geben Sie eher zu wenig Auskunft über sich als zuviel.
  • Finden Sie hingegen mit sorgfältigen Fragen soviel wie möglich über seine aktuellen Lebensumstände heraus. Eine gewisse Portion Skepsis ist beim Zuhören durch­aus angebracht, jedenfalls besser als naive Gutgläubig­keit und eine nachträglich Enttäuschung.
  • Finden Sie heraus, ob er geizig ist. Wer in Gelddingen knauserig ist, ist auch sonst kleinlich. Einen solchen Charakter sollten Sie sich nicht aufbürden.
  • Sie haben sich nach einer Begegnung und einem weiteren Treffen noch nichts vergeben und Sie sind ihm nichts schuldig, auch wenn er bezahlt (was er unbe­dingt tun muss). Ein Rückzug ist für Sie immer möglich.
  • Falls Ihr Interesse an ihm schwindet, versuchen Sie, es ihm klar zu machen, nicht dass sich noch lange unglücklich erfolglos nach Ihnen verzehrt. Oder schreiben Sie ihm am nächsten Tag einen klärenden Brief.
  • Sollte sich Ihre Begeisterung für ihn hingegen kontinuierlich steigern, geraten Sie trotzdem nicht zu offensichtlich ins Schwärmen. Er sollte immer ein bisschen mehr von Ihnen entzückt sein als Sie von ihm.
  • Auch wenn Sie über beide Ohren verliebt und absolut sicher sind, dass diese Beziehung Zukunft hat, halten Sie sich trotzdem so lange wie möglich zurück.
  • In einer beginnenden Liebesbeziehung ist es am Mann, der Frau das Du anzutragen. Sonst bietet sie sich ihm an.
  • Gönnen Sie sich das Schönste: Je länger Sie mit Vertraulichkeiten und Vertrautheit zuwarten, umso tiefer und wunderbarer wird das Erlebnis sein, wenn es soweit ist.
  • Machen Sie sich wenn immer möglich auf dezente Art rar, auch wenn die Beziehung Ihren glücklichen Lauf nimmt. Es ist nicht gut, wenn eine Frau immer ver­fügbar ist und nichts anderes mehr vorhat, als für ihn dazu sein und darauf zu warten, bis er Zeit für Sie hat.
  • Bleiben Sie sich selbst, gehen Sie nicht völlig in ihm auf. Pflegen Sie weiter Ihre Hobbies und Ihre Freund­schaften. Es gibt ein Leben neben ihm – und Sie wissen nie – vielleicht eines Tages auch wieder ohne ihn.

 

C)   So sind Sie ein Paar mit Klasse

Höflichkeit, Rücksicht und Respekt sind die Ingredienzen des Anstands. Und sie sind auch die Basis jeden Vertrauens. Es sind die Werte, durch die sich Leute mit Klasse auszeichnen. Je mehr Sie sich als Paar in Ihrer Beziehung darum bemühen, um so angenehmer und friedlicher und erfüllter wird Ihr Zusammenleben sein. Sie werden einander schon allein mit diesen drei Tugenden sehr, sehr glücklich machen. Sie sind der Schlüssel zum Paradies.

Höflichkeit

Sie gehen auf Ihren Partner/Ihre Partnerin ein und bemühen sich, ihn/sie in seiner/ihrer Art zu verstehen. Rechthaberei ist kleinlich. Es ist wichtiger, es miteinander schön statt immer recht zu haben.

Rücksicht

Es ist Ihnen ein grosses Anliegen, das Leben des anderen zu bereichern. Egoistisch auf die eigenen Rechte pochen und gegen die Interessen der anderen durchsetzen gehört nicht zu Ihrer Beziehungskultur.

Respekt

Sie akzeptieren Ihren Partner/Ihre Partnerin wie er/sie ist, und Sie loben ihn/sie lieber einmal zu viel, als ihn ständig zu kritisieren oder gar klein zu machen.

Sie sind beide erwachsen. Versuchen Sie also nicht, den anderen zu erziehen oder umzuerziehen.

 

Das hat Klasse in Ihrer Beziehung

  • Benimmregeln auch zu Hause einhalten wie ‚der Dame die Tür aufhalten‘, ‚ihr den Vortritt lassen‘ ’schwere Sachen abnehmen‘, stehen bleiben bis die Dame sitzt‘, ’sie zuerst bedienen‘, ‚ihr den Wein/das Mineral einschenken‘, ‚das Brot reichen‘, ‚in/aus Mantel/
    Jackett helfen‘, ‚dem anderen nicht ins Wort fallen‘, ‚aufmerk­sam sein‘, ‚Fallengelassenes aufheben‘, ‚erst essen, wenn alle am Tisch sind/erst aufstehen, wenn alle fertig sind‘ etc..
  • Sich zum Abendessen schön anziehen, extra umziehen.
  • Das Hausfrau- und Mutterlook ablegen, bevor der Mann abends nach Hause kommt und ihn als gepflegte Erscheinung empfangen und sich ihm widmen.
  • Sich nicht gehen lassen.
  • Auch der Mann sollte sich nicht sofort und ausschliess­lich im Lockerlook präsentieren, sobald er zu Hause ist.
  • Die Haare waschen, eine schöne Frisur machen und Make-up auflegen/sich rasieren, nicht nur wenn Gäste kommen.
  • Auch allein zu zweit die Tischsitten einhalten.
  • Anklopfen, bevor man ins Zimmer tritt.
  • Fehler zugeben, Fehler verzeihen.
  • Sich entschuldigen.
  • Zuvorkommend sein.
  • Aufmerksam sein, auf den anderen achten.
  • Einander unerwartete Liebesdienste erweisen.
  • Ab und zu eine Überraschung mitbringen.
    Kleine Geschenk erhalten die Freundschaft.
  • Vorlieben des anderen kennen und sie erfüllen.
  • Den Freiraum des anderen respektieren.
  • Zusammenhalten durch dick und dünn.

 

Das hat keine Klasse in Ihrer Beziehung

  • Sich in Gegenwart Dritter streiten, oder vor den Kindern.
  • Partner/Partnerin vor anderen bloss stellen oder kritisieren.
  • Sündenböcke finden
  • Sich ständig beklagen
  • Sich gehen lassen
  • Bitten überhören und einfach nicht reagieren
  • Laut reden
  • Über Themen reden, die den anderen nicht interessieren.
  • Über Themen reden, von denen der andere nichts versteht.
  • Zu allem und jedem, was der andere (anders) tut, Bemerkungen machen und Kommentare abgeben.
  • So leise reden, dass der andere es kaum verstehen kann.
  • Wenn der andere etwas erzählt, Desinteresse markie­ren und aus dem Fenster gucken, sich ablenken oder sich gar gleichzeitig mit etwas anderem beschäftigen.
  • Mit anderen flirten.
  • Seitensprung
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Vom Ego zur Sache

Sieger denken anders. Sie dienen. Nicht einem Herrn oder einem Chef, sondern einer Sache. Sie stehen im Dienst und haben nicht in erster Linie ihre Karriere im Auge, sondern ihren Beitrag an ein übergeordnetes Ziel.

Mit Dienen ist keineswegs Unterwürfigkeit oder Bescheidenheit gemeint. Ganz im Gegenteil, es verlangt bewusstes und bestimmtes Auftreten und einen starken Willen. Dienen heisst, sich im Dienst verstehen. Engagiert für etwas eintreten, das ausserhalb der privaten Vita liegt, aber dennoch ein persönliches Anliegen ist, weil es mit dem eigenen Rollenverständnis in Wirtschaft und Gesellschaft zu tun hat. Mit der Unterzeichnung eines Anstellungsvertrages oder der Gründung eines eigenen Unternehmens verschreibt man sich dem Nutzen dieser Firma und ihrer Kunden.

Es gilt, unter dem Einsatz all seiner geistigen, seelischen und materiellen Kräfte sein Bestes zu geben. Sieger tun das nicht primär wegen dem Lohn und weil sie hoffen, möglichst rasch und möglichst hoch aufzusteigen. Sie haben das Bedürfnis etwas Wesentliches zu vollbringen. Sie wollen gut sein, bewegen, erfinden, erneuern, verbessern, etwas wagen – und selbstverständlich dabei gewinnen! Die Karriere ist die logische Konsequenz.

Eine Frage der Einstellung

Das Streben nach Erfolg und Wohlstand ist völlig in Ordnung und der Aufstieg auf der Karriereleiter ist ein gutes Gefühl und gibt einem viel Energie. Doch damit kann man noch keine Berge versetzen. Viele haben es geschafft und sind trotz schönem Eigenheim, netter Familie und finanzieller Sorglosigkeit noch nicht zufrieden, es fehlt ihnen die nachhaltige Anerkennung, die innere Befriedigung, der Sinn. Der Burnout ist vorprogrammiert. Geld allein macht nicht unglücklich! Die Leere kommt nicht vom Stress wegen zuviel Arbeit, sondern wegen falsch verstandener Arbeit. Selbstverständ­lich wünscht sich jeder einen attraktiven, angesehenen Job, aber er allein liefert noch keine Substanz. Der Sinn ergibt sich erst aus der Bewältigung einer – für die wirtschaftliche, gesellschaftliche oder unternehmerische Gesamtheit – bedeutenden Aufgabe.

Es ist ein geistiges Gesetz. Was man gibt, kommt auf einen zurück. Wer einer Sache dient, wer ihr zum Erfolg verhilft, kann gar nicht anders als erfolgreich sein, erfolgreicher als die meisten anderen. Es geht um die richtige Einstellung. Für die meisten ist der Inbegriff des Traumberufs noch immer „etwas arbeiten, das spannend ist, das Spass macht, bei dem ich mich selbst verwirklichen und viel verdienen kann!“ Die eigene Individualität ausleben und dem Ego frönen, das ist es, was in dieser Spass- und Freizeitgesellschaft immer deutlicher an erster Stelle steht. Der alles umfassende Wohlfühlkult erobert unaufhaltsam die Mentalität an sämtlichen Arbeitsplätzen. Arbeiten verkommt zum notwendigen Übel, damit man Geld für die Freizeitgestaltung hat. Man kommt rasch vorbei und fertigt ein paar Kunden ab, viel lieber wäre man aber bereits in der Disco. Man ist dafür auch schon richtig angezogen, denn man kommt im Freizeitlook zur Arbeit. Das Recht das Leben zu geniessen wird mit erstaunlicher Arroganz eingefordert. Auch das Recht auf Erfolg. Vielleicht ist das der Grund, warum wir in so vielen Spitzenpositionen Leute antreffen, bei denen man sich die Augen reibt, warum und wie sie da oben angekommen sind.

 Sehnsucht nach Sinn

Die Menschen von heute sind ständig ausser sich. Sie machen fast alles mit, ein Massen­anlass löst den anderen ab, eine Mode die andere. Sie sind auf der Suche nach sich, aber am falschen Ort. In der pausenlosen Zerstreuung verlieren sie sich und decken die Leere wieder mit Zerstreuung zu.

Der Sinn des Lebens ist die Entwicklung seines Bewusstseins auf eine oder mehrere höhere Stufen. Zu sich kommen und seiner selbst bewusst werden. Die berufliche Tätigkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sieger und Siegerinnen überlegen sich, was sie in ihrem Leben denn eigentlich einmal geleistet haben wollen. Ihr Berufs- und Lebensziel ist Wirkung. Worauf werden sie letztlich stolz sein können. Welche Werte sollen es dereinst gewesen sein, denen man seine Arbeit und sein Dasein gewidmet hat?

Sinn stellt sich ein, sobald man nützt. Das Loch im Leben füllt sich schlagartig, wenn man sich im Dienst der Sache versteht. Deshalb gilt es, alles daran zu setzen, der Sache zum Erfolg zu verhelfen. Denn wenn die Sache gewinnt, gewinnt man selbst. Je grösser der Sacherfolg, desto grösser der eigene Erfolg. Und dieser Erfolg ist dann von einer ganz anderen Qualität. Das Erfolgsdenken verlagert sich so vom Ego weg auf die Sache und damit auch der Leistungsanreiz. Wer ausschliesslich an der Sache gemessen wird, setzt sich für die Sache ganz anders ein. Und damit ist wiederum allen am allermeisten gedient.

Seilschaften sind Egotrips

Normalerweise gibt es zum Erfolg keinen Lift. Man muss sich schon etwas anstrengen und besser sein, um ein Leader zu sein. Wer seinem Aufstieg hingegen auf dem Golfplatz und an einschlägigen Promianlässen nachhilft, hat ein Problem mit seiner persönlichen Ethik. Es gibt einen Zirkel von Wirtschaftsführern, welche die Verwal­tungsratssitze der grossen Konzerne – meistens als Mehrfachmandate – inne haben und frei werdende oder neue wiederum unter einander und unter ihren Bekannten ver­teilen. Die gleichen rund 200 Personen, mehrheitlich Männer, entscheiden deshalb auch weitgehend über die Besetzung der wichtigen Positionen in den führenden Unternehmen. Ausschlaggebend für die jeweilige Auswahl ist also nicht, wer am fähigsten ist, sondern wer zum Club gehört. Das gegenseitige Favorisieren steht im Interesse dieser Seilschaft – nicht im Interesse des Unternehmens. Es geht um die Verteidigung von Pfründen und Macht und nicht um die Verantwortung für und den Dienst an der Sache.

Frauen zum Beispiel können noch so gut sein, sie steigen trotzdem nur selten in die obersten Ränge auf. Was ihnen fehlt, sind die richtigen Verbindungen. Sie haben offenbar nicht das Zeug zum Filz. Wenn es nicht um die Sache geht, ist die Gefahr gross, dass die, welche oben sind, nicht immer auch die Tauglichsten sind. Denn manchmal lassen die Türöffner auch die Falschen durch. Davon zeugen die sich häufenden abrupten Abgänge von enttäuschenden Top-Shots. Ausserdem gibt es in Seilschaften keine Überholspur, die Reihenfolge ist fix, die Rollen sind verteilt. Der Bergführer muss auch die Schwächeren auf den Gipfel bringen. Dank der männerbündlerischen Kameraderie erreichen alle die Spitze, ohne auf Spitzenleistungen angewiesen zu sein. Diese bleiben denn auch aus, und das ist verheerend für das Unternehmensziel – die Sache.

Umdenken

Was Sieger und Siegerinnen interessiert ist ihr Nützen, nicht ihr Nutzen. Alle reden vom Wandel, was jedoch not tut, ist eine Umkehr. Nicht Change Management, sondern Management Change, ein neues Management-(Selbst)Verständnis. Das Umdenken vom Ego zur Sache führt gleichzeitig von der Ichgesellschaft zur Rücksichtsgesellschaft, von der Anspruchsmentalität zur Leistungsbereitschaft, von der Nabelschau zum Engage­ment. Es braucht dringend Manager, die das Format besitzen, diesen Wechsel anführen. Und auf allen Stufen unabhängige Freidenker, die nicht ihre eigene Befindlichkeit hätscheln, die sich statt auf ihr Wesen auf das Wesentliche konzentrieren. Siegen heisst, die eigenen Fähigkeiten für andere zur Geltung zu bringen. Aus der Sinnleere von Milliardengewinnen entstehen keine glücklichen Gesichter. Sie garantieren zwar eine existenzielle, aber keine essentielle Wohlfahrt. Aber nur darum geht es. Nicht den Gewinn in den Bilanzen, sondern in den Herzen anhäufen, hat Gottlieb Duttweiler gesagt. Der Allgemeinheit soll es besser gehen. Geld verdienen nicht um des Geldes willen, sondern für die Schaffung lebenswerter Lebens-Werte, die mit diesem Geld realisiert werden können und postwendend realisiert werden sollten.

Schluss mit der Wehleidigkeit

Es heisst, die Mitarbeitenden seien empfindlicher geworden. Wenn man sie halten wolle, müsse man ihnen immer mehr bieten, damit sie sich bei der Arbeit wohlfühlen können. Danke sagen, Lob spenden, Verständnis aufbringen, Freiheit und lange Leine. Die Relationen laufen aus dem Ruder. Mit der Sache hat das alles nichts mehr zu tun. Es kommt noch so weit, dass man die Angestellten mit Glacehandschuhen anfassen und dankbar sein muss, dass sie überhaupt noch arbeiten und man sie bezahlen darf.

Unser ressourcenarmes Land überlebt nur als Leistungsgesellschaft. Das Abverlangen von von Leistung, hervorragender Leistung, muss verschärft werden, indem ein aus einer Seilschaft abgestürzter CEO für sein Versagen keinen goldenen Fallschirm mehr erwarten darf und von der Bildfläche verschwinden muss. Er soll nicht kurzerhand an einem anderen Ort wieder auftauchen und sein Unvermögen weiter treiben, uneinsichtig, egoistisch und irgendwie schamlos, so als sei nichts Gravierendes passiert. Er soll den Platz freimachen für die Sieger und Siegerinnen, die, weil sie anders denken, mit einer neuen Einstellung ans Werk gehen und für die Quintessenz auf die Barrikaden steigen, um für das einzig Wahre zu kämpfen: für den Erfolg der Sache.

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Medikamentenpreise als grosser Kostentreiber

Gemäss unserem Preisüberwacher haben derzeit die Diskussionen über die Medikamentenpreise ein grosses Gewicht. Er meint, es würde helfen, wenn die Prämienzahler anfangen Druck zu machen. Da hat er recht, denn hier ist in der Schweiz einiges im Argen, das man aber von heute auf morgen abschaffen könnte, sobald sich denn endlich jemand traut, unser System, an dem sich so viele auf Kosten der Patienten bereichern, endlich zu hinterfragen.

Hier ein Beispiel. Bis vor rund zwei Jahren konnte man Apirin 100 rezeptfrei in jeder Drogerie kaufen. Daneben gab es das Cardio Aspirin, was auch ein Aspirin 100 ist, aber das Cardio Aspirin bekam man schon immer und bekommt man auch heute noch nur in der Apotheke und nur gegen Rezept. Plötzlich wurde das normale frei erhältliche Aspirin 100 nicht mehr verkauft, sondern nur noch das verschreibungspflichtige Cardio Aspirin. Wieso weiss niemand. Höher dosiertes Aspirin 500 kann man jedoch nach wie vor in jeder Drogerie kaufen, ohne Rezept, obwohl das ja das viel stärkere Medikament ist. Widersinnig, nicht? Nun kommt der Kostenfaktor. Eine Schachtel Cardio Aspirin kostet Fr. 5.40, genauso viel das früher frei erhältliche Aspirin 100. Aber für das Rezept für Cardio Aspirin kommen zusätzlich Fr. 15.60 dazu. Und in der Apotheke schlagen sie auf den Verkaufspreis mit der Apothekengebühr plus dem sogenannten Medikamenten-Check nochmals rund Fr. 9.– drauf. Macht insgesamt Fr. 30.– statt Fr. 5.40 für das früher rezeptfreie Aspirin 100 !!! Übrigens, wer sparen will, kann problemlos überall Aspégic 100 posten, ohne Rezept; es ist genau das Gleiche wie Aspirin 100. Aber die meisten wissen das nicht und bezahlen, bzw. die Krankenkasse, das Sechsfache für ihr Cardio Aspirin.

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