Erobern, Verlieben, Lieben mit Klasse – Beziehungs-Knigge

Die Emanzipation hat einige Unruhe in das Zusammen­leben von Mann und Frau gebracht. Die meisten sind un­sicher, wie sie sich dem anderen Geschlecht gegenüber nun verhalten sollen. Sind die Regeln von einst wirklich passé? Kann sich eine Frau heute mehr erlauben? Die Liebesbeziehung ist genauso wie früher noch immer das zarteste Band zwischen zwei Menschen. Umso entschei­dender ist der feine Umgang miteinander.

 A)   Wie Sie als ein Mann mit Klasse eine Frau erobern

Gewisse Dinge ändern sich nie, weil es gegen die Natur wäre. Dazu gehört, dass der Mann die Frau umwirbt. Und niemals umgekehrt. Das hätte keine Klasse.

Die Initiative liegt bei Ihnen – Sie sind der Mann!

Auch wenn Sie beim Anblick einer Klassefrau ein wenig den Mut verlieren und sich vor einem Misserfolg fürchten: Als Mann müssen Sie den ersten Schritt tun, und die Dame Ihres Begehrens ansprechen. Sollte sie das tun, ist sie wahrscheinlich nicht die Richtige für Sie.

Wie sprechen Sie die Dame am besten an?

Beginnen Sie den ersten Kontakt mit Small-Talk. Machen Sie irgend eine belanglose Bemerkung über das Lokal, das Wetter, am besten in Form einer Frage. Wenn Sie der Dame sofort ein Kompliment machen, wird sie das als mehr oder weniger plumpe Anmache empfinden. Denn meistens bezieht sich ja ein solches Lob auf äussere Reize. Und zu etwas anderem, das sie betrifft, können Sie ja noch nichts Treffendes sagen, sie ist Ihnen ja noch fremd.

Vorsicht mit Komplimenten!

Viel, viel später im Laufe der Begegnung dürfen Sie selbst­verständlich deutlich zum Ausdruck bringen, dass Sie von ihr besonders angetan sind, seien Sie aber sorgfältig bei der Wortwahl und vermeiden Sie unbedingt Zweideu­tigkeiten. Nennen Sie als Grund für Ihre Begeisterung aber auch jetzt lieber keine Äusserlichkeiten. In diesem Zeit­punkt wissen Sie ja bereits einiges mehr über Ihr Gegen­über, und können darauf Bezug nehmen.

So bezaubern Sie sie bereits mit den ersten Sätzen.

Zeigen Sie Interesse an IHR! Stellen Sie Fragen, bringen Sie die Eroberungswürdige zum Reden und halten Sie bloss keine Vorträge! Erst wenn die Dame von sich aus mehr über Sie wissen will, dürfen Sie Auskunft geben. Es genügt, wenn Sie sich erst dann mit Namen vorstellen. Warten Sie damit zu, bis ein angeregtes Gespräch in Gang gekommen ist. Alles andere könnte als überfallmässige Egozentrik verstanden werden.

„Sage mir, wie Du isst – und ich sage Dir, wer Du bist“

Vielleicht möchten Sie den Moment des Kennenlernens verlängern und schlagen vor, ob Sie zusammen irgendwo eine Kleinigkeit essen wollen. Beim Essen lernt man eine Person besonders gut kennen! Was bestellt sie, was hat sie für Vorlieben, wie sitzt sie, wie isst sie, wie benimmt sie sich gegenüber der Bedienung. Auch sie wird Sie beo­bachten.

Seien Sie grosszügig ohne zu protzen!

Es ist wichtig, dass Sie sich gut überlegen, welches Rest­aurant Sie dafür auswählen. Eine Spaghetti-Factory, eine Pizzeria, ein gutbürgerliches oder ein gehobenes Lokal. Die Dame wird daraus ableiten, wie Sie sie einschätzen und wie viel Sie ihnen Wert ist.

Deshalb sollten Sie auch keinen Wein im Offenausschank bestellen. Es sei denn, Sie können sich keinen in Flaschen­qualität leisten, oder Sie befinden sich in einer Vinothek. Empfehlen Sie ihrer Angebeteten Gerichte von der Speisekarte, damit sie weiss, in welcher Preiskategorie sie ihre Wünsche äussern darf, und ob auch eine Vorspeise drin liegt. Wenn Sie bei der Konsumation zu sehr aufs Geld schauen, wird sie befürchten, Sie seien knauserig.

Wie kommt die Dame nach Hause?

Falls Sie beide mit dem Auto da sind, begleiten Sie die Dame zu ihrem Wagen – auch wenn Ihre erste Begeiste­rung bereits etwas nachgelassen haben sollte. Bleiben Sie trotzdem ein Gentleman. Halten Sie der Dame zum Ein­steigen die Tür auf und warten Sie, bis sie weggefahren ist, bevor Sie sich umdrehen und sich auf den Weg zu Ihrem Parkplatz machen.

Ist die Dame mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unter­wegs, fahren Sie sie nach Hause, ausser sie wohnt weit entfernt in einer anderen Stadt. In diesem Fall bringen Sie sie zur Bahn.

So beenden Sie den ersten Abend

Wenn Sie die Dame in Ihrem Wagen vor die Haustür fahren, steigen Sie aus, gehen um das Auto herum und helfen ihr beim Aussteigen. Eine Einladung von ihr, „noch mit hinauf zu kommen“ sollten Sie sanft zurückweisen; ein solcher Vorschlag kommt nicht von Ihrer Traumfrau fürs Leben.

Falls Sie ein Wiedersehen möchten, fragen Sie nach ihrer Telefonnummer. Sollte die Dame umgekehrt Sie danach fragen, wäre dies der letzte Moment um stutzig zu werden, und mit einer höflichen Ausrede die Sache zu beenden.

So brillieren Sie beim zweiten Rendez-vous!

Sie als Mann entscheiden, ob es zu einem weiteren Treffen kommt – vorausgesetzt, die Dame erwidert Ihr Interesse. Sie werden aktiv und führen die Regie. Da Sie nichts dem Zufall überlassen, weil Sie die Chance nutzen wollen, um Ihre neue Bekanntschaft nun endgültig von sich zu überzeugen, verlassen Sie sich am besten auf die guten, altbewährten Strategien von Klasse. Dann kann nichts schief gehen! Und so gehen Sie vor:

Sagen Sie es mit Blumen!

Wir gehen davon aus, dass Sie seit der ersten Begegnung so aufgeregt sind, dass Sie nicht schlafen können und nur noch einen Gedanken haben, diese Traumfrau zu gewinnen. In diesem Fall gehen Sie am anderen Morgen als erstes in ein Blumengeschäft und schicken Ihrem Frauentraum einen Strauss. Und dieser kann gar nicht schön genug und gross genug sein, wenn Sie ihr zeigen wollen, dass Ihr Interesse riesig und Ihre Absichten ernst sind.

Wie sieht der Strauss der Verliebtheit aus?

Für rote Rosen ist es noch zu früh. Diese sind das Zeichen für tiefe Liebe. Sie befinden sich im Moment aber erst im Stadium des Verliebens. Betören Sie die Dame also am besten mit einem Bouquet aus verschiedenen weissen und/oder rosa Blumen, rund gebunden mit viel Grün. Das gefällt immer und passt in jede Umgebung.

Kartengruss und Folgeanruf nicht vergessen!

Schreiben Sie dazu einen unwiderstehlichen Text auf eine schöne Karte, persönlich von Hand und mit Tinte. Warten Sie nicht, bis sie sich bei Ihnen meldet und sich für den Strauss bedankt. Rufen Sie sie noch am gleichen Abend an! Dann telefoniert sie mit Ihnen und hat die wunder­schöne Blumenpracht vor sich. Und alles was Sie sagen werden, wird noch mehr wie Musik in ihren Ohren klingen.

 Schicken Sie ihr die Blumen nach Hause oder ins Büro?

Der allererste Strauss geht an die Privatadresse. Am Arbeitsplatz könnte Ihre Angebetete leicht in Verlegenheit geraten, sei es wegen den Kolleginnen oder wegen eines bestimmten Kollegen oder gar wegen dem Vorgesetzten. Ausser dem würde es dort zuviel Aufsehen erregen und die Arbeit stören. Wenn Sie sind ganz sicher, dass sie ein Einzelbüro hat, dürfen Sie den Strauss auch dahin liefern.

Erscheinen Sie nicht mit Blumen zum Tête-à-Tête!

Sonst muss die Dame den Strauss den ganzen Abend herumtragen und im Lokal eine Vase verlangen. Und ein so grosses Bouquet passt sowieso schlecht auf einen Zweier­tisch.

Tipp: Legen Sie ihr im Restaurant statt dessen sanft eine einzelne Blüte neben den Teller.

SMS, E-Mail oder Liebesbrief?

Um zarte Bande zu knüpfen gibt es nichts Schöneres als ein handgeschriebener Brief auf edlem Papier. Der Aus­tausch von SMS kann reizvoll sein, setzt jedoch bereits eine gewisse Vertrautheit voraus. E-Mails sind unpersön­lich und businesslike. Sie sind praktisch, wenn man sich schon ziemlich gut kennt.

So verabreden Sie sich galant mit ihr!

Wenn Sie Ihre Herzensdame am Wochenende ausführen möchten, müssen Sie sie spätestens bis Dienstag einge­laden haben. Am Mittwoch/Donnerstag darf eine Frau mit Klasse nicht mehr zusagen. Denn woher sollte sie wissen, dass sie nicht nur Lückenbüsserin ist, weil Sie bis dahin kein anderes Date zustande gebracht haben. Auch können Sie nicht erwarten, dass sie nichts anderes vorhat und nur auf Ihren Anruf wartet.

Lassen Sie ihr die Wahl!

Für Überraschungen kennen Sie einander noch nicht gut genug, dafür braucht es zuerst Vertrauen. Wenn Sie sie einladen, schildern Sie, was Sie an diesem Abend mit ihr unternehmen möchten, und in welchem Rahmen es sich abspielen wird. So kann sie entscheiden, ob ihr das gefallen würde, und wenn ja, was sie anziehen soll.

Tipp: Wenn sie zusagt, bestellen Sie sie nicht einfach zum Treffpunkt oder direkt ins Restaurant, sondern holen Sie die Dame zu Hause ab. Wenn das nicht geht, warten Sie vor dem Lokal auf sie.

 In welchem Outfit wollen Sie ihr gefallen?

Wählen Sie keine Freizeitverkleidung, sondern machen Sie sich schön für sie. Sie wollen sie ja beeindrucken, und zwar mit dem Eindruck, den sie von Ihnen haben soll. Aus einem saloppen Erscheinungsbild wird sie wohl kaum die richtigen Schlüsse ziehen und hinterher von Ihnen schwärmen. Auch will sie sich nicht gerne mit Ihnen in der Öffentlichkeit schämen müssen. Entscheiden Sie sich also eher für over- als für underdressed. Tenue korrekt ist ein Zeichen von Wertschätzung. Und kultivierte Menschen empfinden es nicht als Zwang.

 

B)   Wie Sie sich als Frau mit Klasse erobern lassen!

Ja, Sie haben richtig gelesen, eine Frau lässt sich erobern, sie ist nicht die Eroberin in der Beziehung zwischen Mann und Frau – jedenfalls nicht aktiv. Die holde Weiblichkeit geht am klügsten so vor, dass eigentlich sie das Gesche­hen steuert, aber unmerklich und unsichtbar die Fäden zieht. Und so subtil, dass der Mann das Gefühl hat, er sei es, welcher bestimmt, alles liege bei ihm, an ihm und passiere wegen ihm.

Die 10 weiblichen Irrtümer bei Dates

  1. Wenn ich nicht sexy wirke, schaut mich keiner an.
  2. Sobald mir ein Mann gefällt, signalisiere ich ihm das mit meinen Blicken.
  3. Wenn er mich anspricht, reagiere ich hocherfreut, sonst meint er, ich interessiere mich nicht für ihn und geht wieder weg. Wenn er mich nicht anspricht, tue ich es, ich bin ja schliesslich gleichberechtigt und emanzipiert.
  4. Sollte er nur unverbindlich anbandeln, ergreife ich die Initiative und lade ihn zu einem Drink ein.
  5. Falls er es nicht tut, mache ich ihm Komplimente, damit er merkt, dass er mir gefällt.
  6. Ohne dass er lange fragen muss, erzähle ich ihm sofort Details von mir, damit er möglichst genau weiss, mit wem er es zu tun hat.
  7. Wenn wir uns gut verstehen, biete ich ihm schon am ersten Abend das Du an, so zeige ich ihm, dass er mir sympathisch ist.
  8. Sollte er über sich selbst nur wenig Auskunft geben, dann ist das wohl seine Art und macht mich nicht besonders skeptisch.
  9. Ich bezahle meine Drinks und mein Essen selber, nicht dass er meint, ich sei auf sein Geld aus.
  10. Ich frage ihn nach seiner Telefonnummer, damit ich ihn anrufen kann, um ihn wieder zu sehen.

 

Denken Sie niemals, Sie müssten dem Schicksal nach­helfen!

Gerade wenn Sie schon längere Zeit Single sind, wollen Sie nun endlich die nächste Gelegenheit beim Schopf packen und bloss nichts mehr falsch machen, um dann nochmals weitere Monate allein zu bleiben. Wenn Sie wirklich einen Mann mit Klasse näher kennen lernen und als festen Part­ner gewinnen wollen, vergessen Sie deshalb am besten sämtliche Strategien, die Sie bis heute – bewusst oder unbewusst – angewendet haben.

Suchen Sie den Mann Ihrer Träume nicht –  finden Sie ihn!

Je ernster Sie es mit einer neuen Bekanntschaft meinen, umso zurückhaltender sollten Sie sein. Lassen Sie den Mann Ihrer Träume auf Sie zu kommen. Wenn er sich wirk­lich für Sie interessiert, will er Sie erobern, ob Sie nun was dazu tun oder nicht. Haben Sie Vertrauen in Ihr Schicksal. Es meint es gut mit Ihnen und Sie verdienen nur das Beste. Überstürzen Sie also nichts. Wenn Sie füreinander die Richtigen sind, dann kommt der Traummann auf Sie zu und Sie finden zusammen.

Machen Sie es ihm niemals zu leicht!

Eine der wichtigsten Maximen von Klasse lautet „weniger ist mehr“. Daran sollten Sie unbedingt denken, wenn Sie einen Mann kennen lernen. Geben Sie auf keinen Fall sofort alles über sich preis. Bleiben Sie für ihn möglichst lang ein Rätsel. Möglichst für immer, indem Sie ihm immer wieder neue Rätsel aufgeben. So bleiben Sie für ihn ewig interessant und attraktiv.

Nietzsche hat gesagt „Eine Beziehung geht dann zu Ende, wenn man sich zu Ende besessen hat“.

„Was man leicht haben kann, ist einem nicht viel wert“

Männer sind Jäger und Eroberer. Sie möchten kämpfen müssen für den Sieg, Wenn er ihnen in den Schoss fällt, ist er ihnen nicht so viel wert. Sie möchten (sich) beweisen können, dass Sie fähig sind, das Begehrte als Held zu erringen – und dabei ein paar Rivalen auszustechen. Das stärkt ihren Selbstwert und dadurch fühlen sie sich gut. Was sie mit viel Einsatz erreicht haben, werden sie dann auch nicht so leicht wieder verlieren wollen oder freiwillig  hergeben. Sie werden es eifrig verteidigen und wenn nötig immer wieder neu darum kämpfen. So werden sie treu.

Springen Sie über Ihren Schatten!

Glauben Sie fest daran, dass Sie es wert sind, dass ein Mann um Sie kämpft. Vergessen Sie die Angst, er könnte sich entmutigen lassen und aufgeben, wenn er nicht auf einfache Weise an sein Ziel kommt. Sollte er das tun und sich kurzerhand einer anderen Frau zuwenden, bei der er leichteres Spiel hat, dann trauern Sie ihm nicht nach, denn dann war er es nicht wert, dass Sie sich für ihn überhaupt interessiert haben. Dann war es der Falsche. Der Richtige lässt nicht locker und gibt nicht so rasch auf. Er hat Format – er hat Klasse.

Sorgen Sie dafür, dass Sie der Richtige anspricht!

Es gibt ein Sprichwort „Wie Du kommst gegangen, so wirst Du empfangen“. Es wichtig, dass Sie sich gut überlegen, wie Sie auftreten und wie Sie dabei Ihr Äusseres gestalten. Wie wollen Sie wirken? Welchen Eindruck möchten Sie auf das andere Geschlecht machen? Was für Blicke von was für Männern möchten Sie auf sich ziehen? Wohin sollen die Blicke wandern? Zum Gesicht oder zu den Beinen oder….

Kleider machen Leute

Wenn Sie nicht an einem One-Night-Stand interessiert sind, sondern den Traummann fürs Leben finden wollen, dann sollten Sie auch keine falschen Signale aussenden. Eine sexy Aufmachung im Mini auf High-Heels mit tiefem Dekolleté ist nicht der Anblick, der einem Mann mit Klasse von seiner Frau fürs Leben vorschwebt.

Andererseits dürfen auch Sie genau darauf achten, wie er sich präsentiert. Wenn er bereits mit seinem Aussehen eine Schau abzieht, wird er auch sonst nicht die Prioritäten setzen, auf die Sie Wert legen.

Einfach nur da sein, das genügt!

Es wäre einer der grössten Fehler, wenn Sie als Frau etwas unternehmen, damit es zum ersten Kontakt kommt. Werfen Sie keinem Unbekannten viel sagende Blicke zu, auch wenn Sie noch so von ihm fasziniert sind. Es wäre so, wie wenn Sie sich ihm an den Hals werfen würden. Und ein Mann mit Klasse will das nicht. Vertrauen Sie darauf, dass Sie genauso faszinierend sind und er Sie von selbst ent­decken wird. Wenn Sie ihm tatsächlich ins Auge stechen, wird er garantiert auf Sie zukommen und Sie kennen lernen wollen. Wenn nicht, bringen ihn auch alle Liebespfeile der Welt nicht dazu.

Es hat gefunkt! Was nun?

Geniessen Sie es! Freuen Sie sich! Sie haben den Mann getroffen, der Ihr Mann werden könnte. Haben Sie die Gnade, es geschehen zu lassen. Forcieren Sie nichts. Sagen Sie ihm unter keinen Umständen, dass Sie bereits in ihn verliebt sind, auch wenn es so wäre. Solche Avancen müssen von ihm aus gehen, lassen Sie ihn noch eine ganze Weile sie umwerben. Denken Sie daran, dass er sich wahrscheinlich sehr geschmeichelt fühlt und fühlen darf, dass Sie überhaupt auf ihn eingehen. Halten Sie an dieser Einstellung eisern fest, dann kommt es gut.

 Keine Telefonnummer, kein Schlummertrunk, kein Kuss

Wenn er Sie nach der ersten Begegnung nach Hause begleitet, verabschieden Sie sich von ihm vor der Haustür. Ein Mann mit Klasse erwartet nicht schon am ersten Abend, dass man ihn hereinbittet. Sie würden ihn enttäu­schen und alle Chancen verspielen. Bieten Sie ihm auch nicht Ihre Telefonnummer an und fragen Sie auch nicht nach seiner.

Und wie benimmt er sich?

Sollte er Ihnen diese von sich aus anbieten (womöglich jene vom Handy), mit der Bitte, Sie sollten sich doch mal bei ihm melden, dann winken Sie (innerlich) höflich ab. Dann ist sein Interesse minim und er schätzt Sie gering ein. Oder er hat keine Manieren und ist sowieso nichts für Sie. Und wenn er Sie zum Abschied (bereits) küssen möchte, halten Sie ihm zärtlich Ihre Wange hin und sagen für immer Adieu.

Wie geht es weiter?

 Wenn bei der ersten Begegnung einfach alles traumhaft verlief und Sie im siebten Himmel schweben, dann lautet Ihre Devise für die Tage danach „warten, warten, warten“. Keine Initiative ergreifen, auch nicht die vermeintlich harm­loseste. Sie könnte alles verderben. Sie haben ihm gefallen, er will Sie! Und wenn es so ist, wird er sich wieder melden.

Sollten Sie ihn wider Erwarten nicht bezaubert haben, und er hat beim Kennenlernen nur getan als ob, dann können Sie ihn auch nicht mit tausend Anrufen, Mails, SMS, Briefen oder gar Blumen umstimmen. Dann vergessen Sie ihn. Auch wenn die Qual gross ist. Sie geht vorüber.

 Hurra! Er hat sich gemeldet!

Wunderbar! Ein neues Treffen steht bevor. Die Frage ist nur, wie schnell. Und das kommt auf ihn an, wann und wie sich Ihr neuer Bekannter bei Ihnen wieder meldet. Falls es mehrere Tage dauert, und Sie haben seither weder Blumen noch einen lieben Brief erhalten, und er ruft Sie kurzfristig zum Beispiel an einem Donnerstag an um Sie für Freitag zu „buchen“, dann müssen Sie leider Nein sagen, Sie seien bereits verabredet (aber auf keinen Fall mit wem) – auch wenn Sie absolut nichts vorhaben und nichts lieber täten, als ihn zu sehen. Es ist hart, aber nötig für Ihren Selbstwert und für seinen Respekt.

Geben Sie ihm nur „den kleinen Finger“!

Selbstverständlich dürfen Sie Ihr freudiges Interesse zeigen und freundlich anfügen, dass Sie ein andermal gerne einen Abend für ihn freihalten und sich darauf freuen würden; nur müssten Sie es früh genug wissen. Entweder verabredet er sich dann sofort mit Ihnen, um seine Chance nicht nochmals zu verpassen, oder er tröstet sich mit einem anderen Date, weil Sie ihm nicht so wichtig sind.

Sie sind es, welche die Telefonate beendet

Achten Sie immer darauf, besonders zu Beginn einer Beziehung, aber auch später, dass Sie es jeweils sind, welche die Telefonate mit ihm beendet – sobald alles beredet ist. Wenn er zuerst sagt, er müsse nun leider Schluss machen, weil er zu tun habe, stehen Sie nicht besonders gut da. Es tu auch Ihrem Selbstbewusstsein nicht gut, denn irgendwie ist dieses Ritual immer eine kleine Zurückweisung. Und die können Sie sich ersparen.

Die wichtigsten Tipps für das Wiedersehen!

  • Betören Sie ihn nicht, überzeugen Sie ihn von sich.
  • Erscheinen Sie zum Rendez-vous so, wie Sie von ihm eingeschätzt werden möchten. Er wird aus Ihrem Äusseren unweigerlich Rückschlüsse auf Ihr Inneres ziehen und daraus ableiten, worauf Sie in einer Beziehung Wert legen. Und das wird ja nicht in erster Linie Erotik, Pep und Glamour sein.
  • In einem eleganten Kleid, Deux-Pièces, Kleid mit Jacke oder Hosenanzug strahlen Sie Weiblichkeit, Anmut und Klasse aus. Er wird sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen und sich gerne mit Ihnen zeigen.
  • Erzählen Sie nicht sofort Ihre ganze Lebensgeschichte. Geben Sie eher zu wenig Auskunft über sich als zuviel.
  • Finden Sie hingegen mit sorgfältigen Fragen soviel wie möglich über seine aktuellen Lebensumstände heraus. Eine gewisse Portion Skepsis ist beim Zuhören durch­aus angebracht, jedenfalls besser als naive Gutgläubig­keit und eine nachträglich Enttäuschung.
  • Finden Sie heraus, ob er geizig ist. Wer in Gelddingen knauserig ist, ist auch sonst kleinlich. Einen solchen Charakter sollten Sie sich nicht aufbürden.
  • Sie haben sich nach einer Begegnung und einem weiteren Treffen noch nichts vergeben und Sie sind ihm nichts schuldig, auch wenn er bezahlt (was er unbe­dingt tun muss). Ein Rückzug ist für Sie immer möglich.
  • Falls Ihr Interesse an ihm schwindet, versuchen Sie, es ihm klar zu machen, nicht dass sich noch lange unglücklich erfolglos nach Ihnen verzehrt. Oder schreiben Sie ihm am nächsten Tag einen klärenden Brief.
  • Sollte sich Ihre Begeisterung für ihn hingegen kontinuierlich steigern, geraten Sie trotzdem nicht zu offensichtlich ins Schwärmen. Er sollte immer ein bisschen mehr von Ihnen entzückt sein als Sie von ihm.
  • Auch wenn Sie über beide Ohren verliebt und absolut sicher sind, dass diese Beziehung Zukunft hat, halten Sie sich trotzdem so lange wie möglich zurück.
  • In einer beginnenden Liebesbeziehung ist es am Mann, der Frau das Du anzutragen. Sonst bietet sie sich ihm an.
  • Gönnen Sie sich das Schönste: Je länger Sie mit Vertraulichkeiten und Vertrautheit zuwarten, umso tiefer und wunderbarer wird das Erlebnis sein, wenn es soweit ist.
  • Machen Sie sich wenn immer möglich auf dezente Art rar, auch wenn die Beziehung Ihren glücklichen Lauf nimmt. Es ist nicht gut, wenn eine Frau immer ver­fügbar ist und nichts anderes mehr vorhat, als für ihn dazu sein und darauf zu warten, bis er Zeit für Sie hat.
  • Bleiben Sie sich selbst, gehen Sie nicht völlig in ihm auf. Pflegen Sie weiter Ihre Hobbies und Ihre Freund­schaften. Es gibt ein Leben neben ihm – und Sie wissen nie – vielleicht eines Tages auch wieder ohne ihn.

 

C)   So sind Sie ein Paar mit Klasse

Höflichkeit, Rücksicht und Respekt sind die Ingredienzen des Anstands. Und sie sind auch die Basis jeden Vertrauens. Es sind die Werte, durch die sich Leute mit Klasse auszeichnen. Je mehr Sie sich als Paar in Ihrer Beziehung darum bemühen, um so angenehmer und friedlicher und erfüllter wird Ihr Zusammenleben sein. Sie werden einander schon allein mit diesen drei Tugenden sehr, sehr glücklich machen. Sie sind der Schlüssel zum Paradies.

Höflichkeit

Sie gehen auf Ihren Partner/Ihre Partnerin ein und bemühen sich, ihn/sie in seiner/ihrer Art zu verstehen. Rechthaberei ist kleinlich. Es ist wichtiger, es miteinander schön statt immer recht zu haben.

Rücksicht

Es ist Ihnen ein grosses Anliegen, das Leben des anderen zu bereichern. Egoistisch auf die eigenen Rechte pochen und gegen die Interessen der anderen durchsetzen gehört nicht zu Ihrer Beziehungskultur.

Respekt

Sie akzeptieren Ihren Partner/Ihre Partnerin wie er/sie ist, und Sie loben ihn/sie lieber einmal zu viel, als ihn ständig zu kritisieren oder gar klein zu machen.

Sie sind beide erwachsen. Versuchen Sie also nicht, den anderen zu erziehen oder umzuerziehen.

 

Das hat Klasse in Ihrer Beziehung

  • Benimmregeln auch zu Hause einhalten wie ‚der Dame die Tür aufhalten‘, ‚ihr den Vortritt lassen‘ ’schwere Sachen abnehmen‘, stehen bleiben bis die Dame sitzt‘, ’sie zuerst bedienen‘, ‚ihr den Wein/das Mineral einschenken‘, ‚das Brot reichen‘, ‚in/aus Mantel/
    Jackett helfen‘, ‚dem anderen nicht ins Wort fallen‘, ‚aufmerk­sam sein‘, ‚Fallengelassenes aufheben‘, ‚erst essen, wenn alle am Tisch sind/erst aufstehen, wenn alle fertig sind‘ etc..
  • Sich zum Abendessen schön anziehen, extra umziehen.
  • Das Hausfrau- und Mutterlook ablegen, bevor der Mann abends nach Hause kommt und ihn als gepflegte Erscheinung empfangen und sich ihm widmen.
  • Sich nicht gehen lassen.
  • Auch der Mann sollte sich nicht sofort und ausschliess­lich im Lockerlook präsentieren, sobald er zu Hause ist.
  • Die Haare waschen, eine schöne Frisur machen und Make-up auflegen/sich rasieren, nicht nur wenn Gäste kommen.
  • Auch allein zu zweit die Tischsitten einhalten.
  • Anklopfen, bevor man ins Zimmer tritt.
  • Fehler zugeben, Fehler verzeihen.
  • Sich entschuldigen.
  • Zuvorkommend sein.
  • Aufmerksam sein, auf den anderen achten.
  • Einander unerwartete Liebesdienste erweisen.
  • Ab und zu eine Überraschung mitbringen.
    Kleine Geschenk erhalten die Freundschaft.
  • Vorlieben des anderen kennen und sie erfüllen.
  • Den Freiraum des anderen respektieren.
  • Zusammenhalten durch dick und dünn.

 

Das hat keine Klasse in Ihrer Beziehung

  • Sich in Gegenwart Dritter streiten, oder vor den Kindern.
  • Partner/Partnerin vor anderen bloss stellen oder kritisieren.
  • Sündenböcke finden
  • Sich ständig beklagen
  • Sich gehen lassen
  • Bitten überhören und einfach nicht reagieren
  • Laut reden
  • Über Themen reden, die den anderen nicht interessieren.
  • Über Themen reden, von denen der andere nichts versteht.
  • Zu allem und jedem, was der andere (anders) tut, Bemerkungen machen und Kommentare abgeben.
  • So leise reden, dass der andere es kaum verstehen kann.
  • Wenn der andere etwas erzählt, Desinteresse markie­ren und aus dem Fenster gucken, sich ablenken oder sich gar gleichzeitig mit etwas anderem beschäftigen.
  • Mit anderen flirten.
  • Seitensprung
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Vom Ego zur Sache

Sieger denken anders. Sie dienen. Nicht einem Herrn oder einem Chef, sondern einer Sache. Sie stehen im Dienst und haben nicht in erster Linie ihre Karriere im Auge, sondern ihren Beitrag an ein übergeordnetes Ziel.

Mit Dienen ist keineswegs Unterwürfigkeit oder Bescheidenheit gemeint. Ganz im Gegenteil, es verlangt bewusstes und bestimmtes Auftreten und einen starken Willen. Dienen heisst, sich im Dienst verstehen. Engagiert für etwas eintreten, das ausserhalb der privaten Vita liegt, aber dennoch ein persönliches Anliegen ist, weil es mit dem eigenen Rollenverständnis in Wirtschaft und Gesellschaft zu tun hat. Mit der Unterzeichnung eines Anstellungsvertrages oder der Gründung eines eigenen Unternehmens verschreibt man sich dem Nutzen dieser Firma und ihrer Kunden.

Es gilt, unter dem Einsatz all seiner geistigen, seelischen und materiellen Kräfte sein Bestes zu geben. Sieger tun das nicht primär wegen dem Lohn und weil sie hoffen, möglichst rasch und möglichst hoch aufzusteigen. Sie haben das Bedürfnis etwas Wesentliches zu vollbringen. Sie wollen gut sein, bewegen, erfinden, erneuern, verbessern, etwas wagen – und selbstverständlich dabei gewinnen! Die Karriere ist die logische Konsequenz.

Eine Frage der Einstellung

Das Streben nach Erfolg und Wohlstand ist völlig in Ordnung und der Aufstieg auf der Karriereleiter ist ein gutes Gefühl und gibt einem viel Energie. Doch damit kann man noch keine Berge versetzen. Viele haben es geschafft und sind trotz schönem Eigenheim, netter Familie und finanzieller Sorglosigkeit noch nicht zufrieden, es fehlt ihnen die nachhaltige Anerkennung, die innere Befriedigung, der Sinn. Der Burnout ist vorprogrammiert. Geld allein macht nicht unglücklich! Die Leere kommt nicht vom Stress wegen zuviel Arbeit, sondern wegen falsch verstandener Arbeit. Selbstverständ­lich wünscht sich jeder einen attraktiven, angesehenen Job, aber er allein liefert noch keine Substanz. Der Sinn ergibt sich erst aus der Bewältigung einer – für die wirtschaftliche, gesellschaftliche oder unternehmerische Gesamtheit – bedeutenden Aufgabe.

Es ist ein geistiges Gesetz. Was man gibt, kommt auf einen zurück. Wer einer Sache dient, wer ihr zum Erfolg verhilft, kann gar nicht anders als erfolgreich sein, erfolgreicher als die meisten anderen. Es geht um die richtige Einstellung. Für die meisten ist der Inbegriff des Traumberufs noch immer „etwas arbeiten, das spannend ist, das Spass macht, bei dem ich mich selbst verwirklichen und viel verdienen kann!“ Die eigene Individualität ausleben und dem Ego frönen, das ist es, was in dieser Spass- und Freizeitgesellschaft immer deutlicher an erster Stelle steht. Der alles umfassende Wohlfühlkult erobert unaufhaltsam die Mentalität an sämtlichen Arbeitsplätzen. Arbeiten verkommt zum notwendigen Übel, damit man Geld für die Freizeitgestaltung hat. Man kommt rasch vorbei und fertigt ein paar Kunden ab, viel lieber wäre man aber bereits in der Disco. Man ist dafür auch schon richtig angezogen, denn man kommt im Freizeitlook zur Arbeit. Das Recht das Leben zu geniessen wird mit erstaunlicher Arroganz eingefordert. Auch das Recht auf Erfolg. Vielleicht ist das der Grund, warum wir in so vielen Spitzenpositionen Leute antreffen, bei denen man sich die Augen reibt, warum und wie sie da oben angekommen sind.

 Sehnsucht nach Sinn

Die Menschen von heute sind ständig ausser sich. Sie machen fast alles mit, ein Massen­anlass löst den anderen ab, eine Mode die andere. Sie sind auf der Suche nach sich, aber am falschen Ort. In der pausenlosen Zerstreuung verlieren sie sich und decken die Leere wieder mit Zerstreuung zu.

Der Sinn des Lebens ist die Entwicklung seines Bewusstseins auf eine oder mehrere höhere Stufen. Zu sich kommen und seiner selbst bewusst werden. Die berufliche Tätigkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sieger und Siegerinnen überlegen sich, was sie in ihrem Leben denn eigentlich einmal geleistet haben wollen. Ihr Berufs- und Lebensziel ist Wirkung. Worauf werden sie letztlich stolz sein können. Welche Werte sollen es dereinst gewesen sein, denen man seine Arbeit und sein Dasein gewidmet hat?

Sinn stellt sich ein, sobald man nützt. Das Loch im Leben füllt sich schlagartig, wenn man sich im Dienst der Sache versteht. Deshalb gilt es, alles daran zu setzen, der Sache zum Erfolg zu verhelfen. Denn wenn die Sache gewinnt, gewinnt man selbst. Je grösser der Sacherfolg, desto grösser der eigene Erfolg. Und dieser Erfolg ist dann von einer ganz anderen Qualität. Das Erfolgsdenken verlagert sich so vom Ego weg auf die Sache und damit auch der Leistungsanreiz. Wer ausschliesslich an der Sache gemessen wird, setzt sich für die Sache ganz anders ein. Und damit ist wiederum allen am allermeisten gedient.

Seilschaften sind Egotrips

Normalerweise gibt es zum Erfolg keinen Lift. Man muss sich schon etwas anstrengen und besser sein, um ein Leader zu sein. Wer seinem Aufstieg hingegen auf dem Golfplatz und an einschlägigen Promianlässen nachhilft, hat ein Problem mit seiner persönlichen Ethik. Es gibt einen Zirkel von Wirtschaftsführern, welche die Verwal­tungsratssitze der grossen Konzerne – meistens als Mehrfachmandate – inne haben und frei werdende oder neue wiederum unter einander und unter ihren Bekannten ver­teilen. Die gleichen rund 200 Personen, mehrheitlich Männer, entscheiden deshalb auch weitgehend über die Besetzung der wichtigen Positionen in den führenden Unternehmen. Ausschlaggebend für die jeweilige Auswahl ist also nicht, wer am fähigsten ist, sondern wer zum Club gehört. Das gegenseitige Favorisieren steht im Interesse dieser Seilschaft – nicht im Interesse des Unternehmens. Es geht um die Verteidigung von Pfründen und Macht und nicht um die Verantwortung für und den Dienst an der Sache.

Frauen zum Beispiel können noch so gut sein, sie steigen trotzdem nur selten in die obersten Ränge auf. Was ihnen fehlt, sind die richtigen Verbindungen. Sie haben offenbar nicht das Zeug zum Filz. Wenn es nicht um die Sache geht, ist die Gefahr gross, dass die, welche oben sind, nicht immer auch die Tauglichsten sind. Denn manchmal lassen die Türöffner auch die Falschen durch. Davon zeugen die sich häufenden abrupten Abgänge von enttäuschenden Top-Shots. Ausserdem gibt es in Seilschaften keine Überholspur, die Reihenfolge ist fix, die Rollen sind verteilt. Der Bergführer muss auch die Schwächeren auf den Gipfel bringen. Dank der männerbündlerischen Kameraderie erreichen alle die Spitze, ohne auf Spitzenleistungen angewiesen zu sein. Diese bleiben denn auch aus, und das ist verheerend für das Unternehmensziel – die Sache.

Umdenken

Was Sieger und Siegerinnen interessiert ist ihr Nützen, nicht ihr Nutzen. Alle reden vom Wandel, was jedoch not tut, ist eine Umkehr. Nicht Change Management, sondern Management Change, ein neues Management-(Selbst)Verständnis. Das Umdenken vom Ego zur Sache führt gleichzeitig von der Ichgesellschaft zur Rücksichtsgesellschaft, von der Anspruchsmentalität zur Leistungsbereitschaft, von der Nabelschau zum Engage­ment. Es braucht dringend Manager, die das Format besitzen, diesen Wechsel anführen. Und auf allen Stufen unabhängige Freidenker, die nicht ihre eigene Befindlichkeit hätscheln, die sich statt auf ihr Wesen auf das Wesentliche konzentrieren. Siegen heisst, die eigenen Fähigkeiten für andere zur Geltung zu bringen. Aus der Sinnleere von Milliardengewinnen entstehen keine glücklichen Gesichter. Sie garantieren zwar eine existenzielle, aber keine essentielle Wohlfahrt. Aber nur darum geht es. Nicht den Gewinn in den Bilanzen, sondern in den Herzen anhäufen, hat Gottlieb Duttweiler gesagt. Der Allgemeinheit soll es besser gehen. Geld verdienen nicht um des Geldes willen, sondern für die Schaffung lebenswerter Lebens-Werte, die mit diesem Geld realisiert werden können und postwendend realisiert werden sollten.

Schluss mit der Wehleidigkeit

Es heisst, die Mitarbeitenden seien empfindlicher geworden. Wenn man sie halten wolle, müsse man ihnen immer mehr bieten, damit sie sich bei der Arbeit wohlfühlen können. Danke sagen, Lob spenden, Verständnis aufbringen, Freiheit und lange Leine. Die Relationen laufen aus dem Ruder. Mit der Sache hat das alles nichts mehr zu tun. Es kommt noch so weit, dass man die Angestellten mit Glacehandschuhen anfassen und dankbar sein muss, dass sie überhaupt noch arbeiten und man sie bezahlen darf.

Unser ressourcenarmes Land überlebt nur als Leistungsgesellschaft. Das Abverlangen von von Leistung, hervorragender Leistung, muss verschärft werden, indem ein aus einer Seilschaft abgestürzter CEO für sein Versagen keinen goldenen Fallschirm mehr erwarten darf und von der Bildfläche verschwinden muss. Er soll nicht kurzerhand an einem anderen Ort wieder auftauchen und sein Unvermögen weiter treiben, uneinsichtig, egoistisch und irgendwie schamlos, so als sei nichts Gravierendes passiert. Er soll den Platz freimachen für die Sieger und Siegerinnen, die, weil sie anders denken, mit einer neuen Einstellung ans Werk gehen und für die Quintessenz auf die Barrikaden steigen, um für das einzig Wahre zu kämpfen: für den Erfolg der Sache.

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Medikamentenpreise als grosser Kostentreiber

Gemäss unserem Preisüberwacher haben derzeit die Diskussionen über die Medikamentenpreise ein grosses Gewicht. Er meint, es würde helfen, wenn die Prämienzahler anfangen Druck zu machen. Da hat er recht, denn hier ist in der Schweiz einiges im Argen, das man aber von heute auf morgen abschaffen könnte, sobald sich denn endlich jemand traut, unser System, an dem sich so viele auf Kosten der Patienten bereichern, endlich zu hinterfragen.

Hier ein Beispiel. Bis vor rund zwei Jahren konnte man Apirin 100 rezeptfrei in jeder Drogerie kaufen. Daneben gab es das Cardio Aspirin, was auch ein Aspirin 100 ist, aber das Cardio Aspirin bekam man schon immer und bekommt man auch heute noch nur in der Apotheke und nur gegen Rezept. Plötzlich wurde das normale frei erhältliche Aspirin 100 nicht mehr verkauft, sondern nur noch das verschreibungspflichtige Cardio Aspirin. Wieso weiss niemand. Höher dosiertes Aspirin 500 kann man jedoch nach wie vor in jeder Drogerie kaufen, ohne Rezept, obwohl das ja das viel stärkere Medikament ist. Widersinnig, nicht? Nun kommt der Kostenfaktor. Eine Schachtel Cardio Aspirin kostet Fr. 5.40, genauso viel das früher frei erhältliche Aspirin 100. Aber für das Rezept für Cardio Aspirin kommen zusätzlich Fr. 15.60 dazu. Und in der Apotheke schlagen sie auf den Verkaufspreis mit der Apothekengebühr plus dem sogenannten Medikamenten-Check nochmals rund Fr. 9.– drauf. Macht insgesamt Fr. 30.– statt Fr. 5.40 für das früher rezeptfreie Aspirin 100 !!! Übrigens, wer sparen will, kann problemlos überall Aspégic 100 posten, ohne Rezept; es ist genau das Gleiche wie Aspirin 100. Aber die meisten wissen das nicht und bezahlen, bzw. die Krankenkasse, das Sechsfache für ihr Cardio Aspirin.

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Neu: Tagesschau-Sprecherinnen im Locker-Look

Da hat vor einiger Zeit irgendeine selbstberufene Stil-Tante öffentlich kritisiert, dass das Outfit unserer Tagesschau-Sprecherinnen zu bieder und zu steif sei. Bis dahin sind alle im Tenue correcte vor die Kamera gestanden und haben in bestem Business-Look die tägliche News-Sendung moderiert, so wie es sich gehört. Man konnte echt stolz sein auf deren Anblick. Ein korrektes Äusseres ist bekanntlich ein Zeichen von Wertschätzung, Höflichkeit und Respekt dem Anderen gegenüber. Das ist nun vorbei. Seit der erwähnten Kritik greift  eine allgemeine Lockerung des Erscheinungsbildes um sich. Cornelia Bösch tritt nun vermehrt nur in einer Bluse auf, das Jackett – ein Muss in diesem Job – lässt sie plötzlich weg. Fühlt sie sich unvollständig gekleidet besser, ist es ihr „nur im Blüsli“ womöglich wohler?

Der Wohlfühlkult hat weder am Bildschirm noch im Business etwas verloren. Hier geht es allein um die Kundenorientierung. Und der Kunde darf ein Tenue correcte erwarten.

Man muss sich fragen, wie leicht unsere Moderatorinnen beeinflussbar sind. Ich habe immer gemeint, diese Damen seien selbstbewusst und  hätten eine klare Linie – Stil und Klasse eben. Und gute Berater. Stellen Sie sich vor, Florian Inhauser oder Franz Fischlin würden plötzlich im Hemd die Tagesschau moderieren.  Warum meinen immer die Frauen, sie könnten sich eine Tenue-Erleichterung leisten. Wollen sie tatsächlich als trendige Tussis rüberkommen statt als professionelle Vertreterinnen ihres Status?

Lassen Sie mich noch ein Wort verlieren zur Haartracht unserer Bildschirmdamen. Da muss eine ganz merkwürdige Friseuse ihr Unwesen treiben und diese armen Geschöpfe irreleiten. Angefangen hat es bei Daniela Lager. Am Anfang hatte sie wunderschön volles blondes Haar. Plötzlich passierte ein Eingriff. Jemand muss ihr geraten haben, die prachtvollen langen Haare zu effilieren, also auszudünnen. Seither macht ihre Frisur einen schütteren Eindruck. Das gleiche Malheur konnte man einige Zeit später bei Cornelia Bösch beobachten. Auch sie begann ihre Bildschirmpräsenz mit herrlich vollen langen Haaren, die alle gleich lang waren. Dann wechselte sie zu einem Pony, was die Fülle schon mal beeinträchtigte. Es ging nicht lange, da erlag auch sie einer Effilierung. Und nun sitzt man Abend für Abend da und kann mitverfolgen, wie ihre Frisur immer dünner wird. Man bedauert die Arme, die offenbar ebenfalls auf einen schlechten Rat gehört hat.

Eigentlich sind Daniela Lager und Cornelia Bösch ja beide jung genug, dass sie ihre Haare zur anfänglichen Fülle wieder nachwachsen lassen könnten. Sie müssten nur den Mut haben, sich der schädlichen Beeinflussung zu widersetzen und wieder selber über ihre Frisur  – und korrektes Outfit – zu bestimmen.

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Verdoppelung der Krankenkassenprämien seit 1996.

Sind nur die Alten und die Qualität daran schuld?

Die Prämien der Krankenkassen haben sich seit 1996 verdoppelt. Schuld seien die Überalterung der Gesellschaft, die gestiegenen Ansprüche, die Medikamentenpreise und die supergute Versorgung, kann man überall lesen. Sind das wirklich die einzigen Gründe? Man reibt sich die Augen bei dieser Propaganda. Was ist mit den vielen Asylsuchenden, die vom ersten Tag an in unserem Land gegen Krankheit und Unfall versichert sind, ohne je einen Franken Prämien zu zahlen, also rund 30‘000 Menschen mehr jedes Jahr. Und was ist mit den vielen Sozialfällen der Weggewiesenen, Abgetauchten und Sans Papiers, die alle in gleicher Weise gratis von unserem Krankenkassensystem profitieren? Die Kosten tragen die leidtragenden normalen Prämienzahler, die – wen wundert‘s – unter dem immer höheren Prämienanstieg ächzen und dagegen machtlos sind.

Felix Schneuwly, Krankenversicherungsexperte des Internetvergleichsdienstes comparis.ch sagt, dass er das KVG heute nicht mehr annehmen würde. „Hauptargument im Abstimmungskampf für die Einführung des Obligatoriums war, das Kostenwachstum in den Griff zu bekommen. Dieses Ziel wurde verfehlt“. Die SVP kämpfte damals als einzige Partei gegen die Vorlage von SP-Bundesrätin Ruth Dreyfuss. „Dem Bürger wurde Sand in die Augen gestreut“, sagt Georg Portmann, CEO der CSS.

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Zivilgesellschaft versus Volk

Bei der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative ging es am Ende überhaupt nicht mehr um die Ausschaffung von kriminellen Ausländern und um die Härtefallklausel. Es ging nur noch darum, zu verhindern, dass die SVP wieder gewinnt. Es war ein Kampf gegen die SVP, nicht für die Sache. Die Präsidentin der Organisation Libero, Flavia Kleiner, machte es gestern im Talk täglich auf Tele Züri deutlich: sie wolle auch in Zukunft alles daran setzen, die SVP zu bodigen. Bei der Abstimmung über die Selbstbestimmungsinitiative könnte die gleiche massive Gegenpropaganda wieder dazu führen, dass die Gegner überdurchschnittlich mobilisieren und mit Verdrehungen und Übertreibungen das Stimmvolk in die Irre treiben.

Bis jetzt wurde der SVP bei jeder Abstimmung oder bei Wahlen, die sie gewonnen hat, vorgeworfen, sie habe das Volk verhetzt, verführt und Ängste geschürt. Nun aber, da die SVP die Abstimmung vom letzten Sonntag verloren hat, heisst das Volk plötzlich nicht mehr „Volk“, sondern „Zivilgesellschaft“. In Windeseile hat sich dieser neue Begriff im Sprachgebrauch festgesetzt. Alle Medien benützen ihn bereits unaufhörlich. Und siehe da – die Zivilgesellschaft ist plötzlich nicht mehr – wie früher das Volk – käuflich, verführbar, nicht klug genug. Die Zivilgesellschaft verkörpert das pure Gegenteil vom tumben Volk. Und wieso? Weil die Zivilgesellschaft gegen die SVP gestimmt hat, Und weil „das Volk“ ein SVP-Begriff ist. Deshalb musste er ersetzt, ja abgeschafft werden.

1984 von George Orwell lässt grüssen – das ist New Speak!.

Und kann mir bitte jemand sagen, was nun die „Gesellschaft“ ist? Was ist der Unterschied zur Zivilgesellschaft?

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Der Gewissenskonflikt von Helmut Hubacher

Am 5. Februar hat Helmut Hubacher in der Basler Zeitung einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Mein Gewissenskonflikt mit Flüchtlingen“. Er stellt darin unter anderem fest, dass in den Kommunen und Städten in Deutschland die Behörden wegen der merkelschen Willkommenskultur mittlerweile am Limit operieren. Und er gibt zu, dass er sich bisher bei der Flüchtlingsfrage herausgeredet habe, weil es keine Lösung gebe. Nun sehe er aber ein, dass das keine politische Position sei. Und er bedauert, dass die SP im letzten Wahlkampf zum Thema geschwiegen hat, denn jetzt werde die Migration für die Linke zu einer Gewissens- und Schicksalsfrage. Und das stürze ihn in einen Gewissenskonflikt.

Wenn man den Artikel gründlich liest, merkt man bald einmal, dass es Hubacher nicht um sein Gewissen um Flüchtlinge, sondern dass ihn der Stimmenverlust der SP in einem Zwiespalt versetzt. 1919 hat die SP bei der ersten Proporzwahl 41 Nationalratsmandate erzielt, heute 96 Jahre später sind es 43. Mit Sorge stellt er fest, dass seiner Partei die Wähler davonlaufen seit sie zur Flüchtlingsproblematik schweigt. Schweigen tut die SP aber aus blosser Angst, sie könnte sonst der SVP nützen.

Nun da die SP aber vor allem sich selbst geschadet hat und weiter schadet, weiss sie nicht mehr, wie sie noch auf den abgefahrenen Zug aufspringen kann. Es geht Hubacher somit nicht um die Lösung des Flüchtlingsproblems – also um die Sache – sondern allein um die schwindende Macht seiner Partei. Damit will er , dass seine SP nun genau das tut, was sie und alle anderen Parteien der SVP dauernd vorwerfen: Das populäre Thema der Migration ins Parteiprogramm aufnehmen und bewirtschaften um damit Stimmen zu fangen. Das ist populistisch und zutiefst opportunistisch – wie man es sich von der SP gewöhnt ist. Die SVP hingegen hat das Thema seit Jahren in Ihrem Programm, weil sie das Ohr bei der Bevölkerung hat und deren Sorgen ernst nimmt.

Vom Doyen der SP hätte man etwas anderes erwarten dürfen. Zum Beispiel eine wenn auch nur vage Idee von links, wie man die Flüchtlingskrise und das Asylchaos in der Schweiz bewältigen könnte.

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Mode-Torheiten

 

Es ist immer wieder erstaunlich, was die Mode heutzutage alles zustande bringt. Plötzlich verbreiten sich epidemieartig neue Trends, niemand weiss warum und niemand weiss woher sie kommen. Man kann einfach nur staunen, wie viele da mitmachen. Nicht etwa nur junge Menschen, die noch ihren Stil finden müssen und sich deshalb eine Zeit lang an Strömungen hängen. Nein, es sind bestandene Männer bis ins fortgeschrittene Alter, die solchen Torheiten – freiwillig – folgen.

Beispiel Unterlippenbärtchen

Unterlippenbart

Schaut man fern, haben 9 von 10 Männern einen Punkt im Gesicht, das heisst einen ganz kleinen Unterlippenbart. Hand aufs Herz: Sehen diese Bärtchen wirklich gut aus? Was erhofft sich ein Mann davon? Tut er es, weil er meint, wenn das alle tun, müsse es ja gut sein, also müsse er es auch tun. Sind diese winzigen Haarinseln im Gesicht tatsächlich ein Must Have?

Natürlich ist Dazugehören eine der Sehnsüchte der Menschen. Aber es gibt ja auch den Wunsch, etwas Besonderes zu sein. Sich profilieren, auffallen, damit man nicht übersehen und übergangen wird und nicht in der Masse untergeht. Man will einen guten Eindruck machen, sich von den anderen abheben, als überlegen heraus­stechen. Mit so einem Bärtchen? Etwas Besonderes ist man doch nie, wenn man mit der Masse schwimmt und sich Massenerscheinungen unterwirft. Eigentlich geniesst heutzutage die Individualität doch einen hohen Stellenwert. Aber die bleibt bei einem solchen Trendverhalten doch auf der Strecke.

Wer mitmacht, was alle machen, zeigt doch nur, dass er ein Mitläufer ist. Dass er nicht selbständig denken kann, sich von anderen bis zum eigenen Nachteil beeinflussen lässt. Dass er nicht selbstkritisch genug ist, einzusehen, dass das einfach nur doof aussieht. Es erinnert an die Mode, als die Burschen übergrosse und überweite Hosen mit dem Schritt in den Knien trugen. Die waren sich auch nicht bewusst, wie blöd sie aussahen. Nein, sie fanden sich cool, weil sie meinten, damit seien sie anders als die Anderen. Aber weil alle dem Trend folgten, waren alle gleich.

Vielleicht sind auch einfach die Frauen schuld, indem sie den Männern ein­reden, mit solchen Dingern in Gesicht seien sie lässig, peppig, jung und eben cool. Aber hallo: Welcher einigermassen ernst zu nehmende Mann will denn überhaupt lässig, peppig, jung oder cool sein? Ist das erstrebenswert? Und welche gute und kluge Frau will denn einen Mann mit solchen Eigenschaften! Da gäbe es doch noch andere Werte, von denen sie mehr hat.

Liebe Männer, vergesst es! Rasiert diese Dinger weg! Seid Euch zu gut dafür, zu stolz. Das ist es doch einfach nicht wert, dass Ihr dafür stundenlang vor dem Spiegel steht.

Beispiel Schal

Schalmanie

Zweites aktuelles Beispiel ist die grassierende Schal-Epidemie. Ob Frau oder Mann, wohin man blickt jeder trägt heute einen Schal. Meist einmal um den Hals gewickelt, oder dann verknotet wie auf den Bildern 1,2 und 4. Ob es warm ist oder kalt, spielt keine Rolle. Diese Schals erfüllen absolut keinen Zweck, sie sind reine Dekoration und – wenn man ehrlich ist – in den meisten Fällen ziemlich unpraktisch.

Trotzdem behalten die meisten ihren Schal auch während dem Essen an, oder während der Arbeit. Sie geben ihn nicht, wie es normal wäre an der Garderobe ab. Wie wenn sie sich dadurch sicherer fühlen würden, beschützt. Wie Chalie Brown mit seiner Sicherheitsdecke, von der er sich nie trennte. Oder eben lässig, peppig, jung oder cool. Als ob ein Bärtchen oder ein Schal aus jemandem etwas machen könnte. Wenn man keine interessante Person ist, nützt auch kein Schal und kein Bärtchen.

Das Buch zum Thema: Kam, sah und siegte – Klasse ist lernbar, Christine Daborn-Doering

bestellen via www.personalidentity.ch

 

 

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Burka tragen gegen sexuelle Belästigung

Um der sexuellen Belästigung von Frauen an öffentlichen Anlässen entgegenzuwirken, wird es wohl in Zukunft nötig sein, dass sich die Frauen in eine Burka hüllen, wenn sie in den Ausgang gehen. Vielleicht ist das bald das einzige Mittel, um sich zu schützen. Dann haben „diese Leute“ erreicht, was sie wollen: uns der Scharia zu unterwerfen.

Weit haben wir es in der Schweiz gebracht mit unserem Laisser Faire in Sachen Ausländerpolitik.

Deshalb gibt es nur eins: ein mächtiges JA zur Durchsetzungsinitiative

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Die EU ist nicht Europa

In der Basler Zeitung vom 29. Dezember 2015 schlägt Pierre Heumann in seinem Beitrag auf Seite 7 ein Europa der zwei Geschwindigkeiten vor, eines für EU Maximalisten, eines für EU Minimalisten. Darin liegt jedoch eine Begriffsverwirrung. Europa ist ein geografischer Begriff, kein politischer. Und in diesem Europa sind verschiedene Staaten angesiedelt, unter anderem die Schweiz. Diese Staaten gehören somit alle zu Europa, auch die Schweiz. Aber nicht alle gehören zur EU, zu diesem Gebilde das sich Europäische Union EU nennt, in welchem sich 28 europäische Staaten zusammengeschlossen haben. Ein Zusammenschluss übrigens, der sich in letzter Zeit mehr und mehr als brüchig erweist, und in welchem Deutschland zunehmend das Sagen hat und sich eine Vormachtstellung herausnimmt.

Die EU-Turbos in der Schweiz beklagen permanent, dass sich unser Land von Europa abschotte, wenn es nicht Mitglied der EU sei. Sie machen den gleichen Denkfehler. Die EU ist nicht Europa. Die Schweiz ist in Europa alles andere als isoliert, sie ist äusserst offen und unterhält in Form von bilateralen Verträgen intensive Beziehungen mit vielen europäischen Staaten, unter anderem  – gezwungenermassen – auch mit dem Gebilde EU. Und im Herzen von Europa angesiedelt geniesst unser Land eine wichtige strategische Position. Mit der EU hat das nichts zu tun, mit Europa schon.
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